6 einfache Schritte zu Ihrer perfekten Haushaltshilfe


Wenn die alltäglichen Pflichten in einem Haushalt nicht mehr allein zu bewerkstelligen sind, dann wird eine Haushaltshilfe benötigt. Die Gründe hierfür können recht verschieden sein. Einerseits ist es die Gesundheit, die einigen es nicht mehr ermöglichen, alles allein zu erledigen, das Alter oder schlicht weg ein zu straffer Terminplan.
Eine Unterstützung für den Haushalt erleichtert in jedem Fall den Alltag. Wer mit dem Gedanken spielt, sollte sich zuvor mit den wichtigsten Fakten dazu auseinandersetzen.

Welche Aufgaben übernimmt die Haushaltshilfe?

Das Aufgabenfeld kann vielseitig sein. Von Reinigungsarbeiten über das Zubereiten von Mahlzeiten bis hin zum Erledigen gewisser Botengänge beziehungsweise das Einkaufen. Auch die Betreuung der Kinder kann Teil der Aufgaben sein. Dies sollte in jedem Fall vertraglich festgehalten werden.
Neben der Art der Beschäftigung müssen die Arbeitszeiten geregelt werden. Einige benötigen die Unterstützung jeden Tag und andere wiederum nur ein bis zwei Mal pro Woche. All das gilt es klar zu regeln.

Festanstellung oder Mini-Job?

Es gibt verschiedene Wege, um die Haushaltshilfe einzustellen. Als privater Arbeitgeber profitiert man von steuerlichen Erleichterungen und die Sozialabgaben sind bei weitem nicht mit der Höhe gewerblicher Arbeitgeber zu vergleichen.
Wird die Hilfe nicht täglich benötigt und dann auch nur für ein paar Stunden, ist die Anstellung als Minijobber sicher die bessere Wahl. Für Haushaltshilfen, die täglich mehrere Stunden benötigt werden, empfiehlt sich die Festanstellung. Es ist zudem auch möglich, selbstständige Hilfen einzustellen, welche dann entsprechend eine Rechnung stellen.
Mit einer Anstellung wird nicht nur die Schwarzarbeit verhindert, sondern versichert den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer gegenüber möglichen Unfällen im Haushalt.
Darüber hinaus wird in einem Arbeitsvertrag alles geregelt. Von der Art der Tätigkeiten bis hin zu den Arbeitszeiten.

Schwarzarbeit bei Haushaltshilfen nach wie vor sehr hoch

Nach wie vor ist die Anzahl schwarz arbeitender Haushaltshilfen enorm hoch. Rund drei Viertel aller Helfer arbeitet illegal. Im vergangenen Jahr waren es noch 80% der Haushaltshilfen, die schwarz gearbeitet haben.
Das kann jedoch fatale Folgen haben. Vor allem dann, wenn während der Arbeitszeit ein Unfall geschieht. Aber auch Krankheit seitens des Arbeitnehmers kann von der Krankenversicherung nicht als Krankenzeit angerechnet werden, wenn die Beschäftigung nicht angemeldet ist.

Gut versichert – Hausratversicherung und Haftpflicht checken

Wer eine Haushaltshilfe einstellen möchte, muss natürlich ein gewisses Vertrauen gegenüber einer bis dahin fremden Person aufbauen. Immerhin wird diese in den ganz privaten Raum vordringen, um dort die Arbeit zu verrichten. Vertrauen ist gut, Kontrolle beziehungsweise Vorsorge noch besser. In diesem Fall sollte die Hausratversicherung überprüft werden, ob diese noch den aktuellen Stand erfüllt. Verursacht die Haushaltshilfe versehentlich einen Brand, kommt die Versicherung dafür auf. Auch Schäden durch eine defekte Waschmaschine, wenn Wasser beispielsweise austritt, werden übernommen.

Vor der Einstellung sollte das Vorhandensein einer privaten Haftpflichtversicherung seitens der Haushaltshilfe geprüft werden. Schäden die versehentlich entstehen und nicht von der Hausratversicherung gedeckt sind, werden dann über die private Haftpflicht reguliert.
Beim Abschluss einer Hausratversicherung kommt es auf den Leistungsumfang an. Geringe Beiträge sind sicherlich interessant. Am Ende jedoch zählt die Leistung im Schadensfall.

Nun gilt es, sich auf die Suche nach einer Haushaltshilfe zu begeben. Von der Suche über das erste Kennenlernen und schließlich dem Aufsetzen eines Vertrages. In nur 6 Schritten zu der Haushaltshilfe:

Foto: Fotolia 192013336 – Person cleaning the floor© Photographee.eu

 

 

 


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