E-Zigaretten


Viele suchen nach einer Alternative zur gewöhnlichen Zigarette und stoßen auf E-Zigaretten, die immer mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dies gilt vor allem bei Menschen, die mit dem klassischen Rauchen aufhören möchten. Die E-Zigaretten sollen die Nikotin-Entwöhnung oder den Entzug vereinfachen. Doch ist das Dampfen tatsächlich eine gute Alternative? Was sind E-Zigaretten? Wo liegen die Vor- und Nachteile und welche Gefahren sind möglich? Diese Fragen werden nachfolgend beantwortet.

E-Zigaretten liegen im Trend

Nichtraucher zu werden, ist ein überaus wichtiger Schritt für die Gesundheit. Viele sehen in der E-Zigarette (elektrische Zigarette) eine gute und gesündere Alternative. Sie erfreut sich daher einer immer größer werdenden Beliebtheit, da sie die höchste Erfolgsrate beim Rauchstopp hat. In Deutschland gibt es Millionen Konsumenten. Die E-Zigarette soll 95% weniger schädlich sein als Tabak, der die weltweit häufigste Ursache der vermeidbaren Todesfälle ist. Pro Jahr sind es rund fünf Millionen Menschen. Der Grund hierfür sind die mehr als 5.000 Chemikalien, die im Zigarettenrauch enthalten sind und von denen über 65 krebserregend sein sollen. Daher greifen viele Menschen lieber zur E-Zigarette.

Wie funktionieren die E-Zigaretten?

E-Zigaretten hingegen enthalten keinen Tabak, sondern ein nikotinhaltiges Liquid (Flüssigkeit). Die spezielle Substanz erhitzt in einem Verdampfer und wird im Anschluss über das Mundstück eingeatmet bzw. inhaliert. Der Verdampfer wird durch einen Akku mittels Strom versorgt.

E-Zigaretten fallen nicht unter das Rauchverbot, da sie vom Nichtrauchergesetz ausgenommen sind, sodass grundsätzlich gedampft werden kann, wann und wo immer man will. Die Liquids sind in verschiedenen Varianten erhältlich, mit oder ohne Nikotin. Dies kann jeder für sich entscheiden. Die Nikotinstärke kann einfach angepasst und im Laufe der Zeit herabgesetzt werden. Nikotin ist natürlich ebenso giftig, aber von den Inhaltsstoffen der Zigarette gehört es zu den kleineren Übeln. 90 Prozent der Erkrankungen kommen von den Verbrennungsprodukten und nicht vom Nikotin.

Vorteile der E-Zigaretten

Das Liquid stillt das Verlangen nach dem Tabak und ist dem echten Rauchen nachempfunden, verursacht aber keinen Krebs, da kein Tabak verbrannt wird. Der Dampf enthält nicht diese gesundheitsschädlichen Trägerstoffe, die beim Verbrennen des Tabaks entstehen, beispielsweise Teer, Kohlenmonoxid oder Blausäure. Die Gefährdung wird daher auf ein Minimum reduziert, denn bislang wurden nur sehr wenige Chemikalien gemessen, die die Gesundheit beeinträchtigen können.

Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, verringert sich kontinuierlich. E-Zigaretten-Dampfer können besser atmen, husten weniger und fühlen sich körperlich fitter. Es bringt zudem den Vorteil mit sich, dass das Umfeld nicht belästigt wird und nicht passiv mit raucht. Zudem kann mit den E-Zigaretten viel Geld gespart werden, da herkömmliches Rauchen sehr teuer ist. Wer am Tag eine Schachtel Zigaretten raucht, spart pro Jahr trotz der Verbrauchsmaterialien wie Verdampfer, Liquid und Akku bis zu 1.000 Euro. Gestank an der Kleidung oder im Raum, Mundgeruch, vergilbte Zähne, volle Aschenbecher und Müll, auch dies gehört mit den E-Zigaretten der Vergangenheit an.

Nachteile der E-Zigaretten – was gibt es zu beachten?

E-Zigaretten haben natürlich nicht nur Vorteile, sondern ebenso Nachteile. Auch hier muss die Gesundheit genannt werden, denn nichts zu inhalieren, wäre selbstverständlich noch besser. E-Zigaretten enthalten ebenfalls Stoffe, die ihre eigenen gesundheitlichen Risiken haben. Sie sind zwar im Vergleich zu den herkömmlichen Zigaretten sehr gering, dürfen aber nicht unerwähnt bleiben. Zudem heißt es, dass E-Zigaretten zur Dehydration führen können. Daher sollte auf eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Ein weiterer Nachteil ist, dass es keine Gesetze, Richtlinien oder Kontrollen gibt. Dies lässt den Herstellern viele Freiheiten. E-Zigaretten müssen in regelmäßigen Abständen gereinigt und gewartet werden, wofür zum Teil entsprechende Ersatzteile erforderlich sind.

Was sagen die Studien dazu?

Laut unabhängiger Studien der Public Health England sind E-Zigaretten im Vergleich zu Tabak circa 95% weniger schädlich. Sie haben das Potenzial, den Rauchern effektiv dabei zu helfen, damit aufzuhören. Die E-Zigaretten könnten die Raucherquote drastisch reduzieren, was zur erheblichen Verbesserung der öffentlichen Gesundheit führen würde. Der Rauch normaler Zigaretten enthält über 3800 chemische Verbindungen. Mehr als 200 sind giftig und 40 krebserregend, beispielsweise Teer, Schwermetalle, Nitrosamine, Blausäure und Cyanid.

Die meisten der Giftstoffe entstehen bei der Verbrennung als Umwandlungsprodukte. Bei der E-Zigarette hingegen wird nichts verbrannt, sondern nur verdampft, sodass dies ausbleibt. Bei einem Zigaretten-Raucher können sich im Laufe des Lebens bis zu 6 kg Rauchkondensat sowie jährlich eine Tasse Teer in seiner Lunge festsetzen, heißt es. Es gibt laut der Studien zudem bisher keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die E-Zigaretten für Jugendliche und Nichtraucher ein Einstiegsprodukt in den Tabakkonsum sein könnten. Zu guter Letzt heißt es in der Studie aber auch, dass kontinuierliche Forschung nötig sei, um immer neuere Erkenntnisse zu gewinnen.

Fazit

E-Zigaretten zu dampfen, ist viel gesünder als das Rauchen von herkömmlichen Zigaretten. Das Liquid enthält weder Teer und Tabak noch Toxine, Kohlenmonoxid oder andere gefährliche und giftige Stoffe. Dies gehört auch zu den Hauptgründen, warum Raucher auf die E-Zigaretten umsteigen. Sie sind die gesündere und günstigere Alternative.

Vielen Rauchern ist die Abgewöhnung durch E-Zigaretten gelungen, da es ihnen eher um das „Raucherlebnis“ geht. Endlich ist auch Schluss mit dem Passivrauchen, denn Nikotin, Teer und andere enthaltene Stoffe gelangen in die Luft, die das Umfeld einatmet und somit die gleichen Giftstoffe aufnimmt, als würden sie selbst rauchen. Natürlich wäre es die beste Idee, komplett mit dem Rauchen oder Dampfen aufzuhören. Doch wer dies nicht schafft, findet in der E-Zigarette eine gesündere Alternative.


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