Moral und Werte bei Kindern – Wie lassen sie sich vermitteln?


Besonders für Kinder ist es wichtig, schon früh im Leben mit adäquaten Vorstellungen von Werten und Moral durch die Welt zu gehen. Eltern sehen sich nun häufig mit dem Problem konfrontiert, diese Dinge spielerisch vermitteln zu müssen, um überhaupt bis zum Kind vorzudringen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um dieses wichtige Fundament für das weitere Leben des Kindes zu schaffen?

Die Eltern als wegweisende Vorbilder

Als besonders prägsam erweisen sich Kinder in Bezug auf die Ansichten der Eltern. So übertragen sich beispielsweise politische Ansichten und Einstellungen auf diese indirekte Weise sehr stark auf den Nachwuchs. Je nach dem, welchem Milieu die Eltern angehören, sind somit auch ihre moralischen Vorstellungen bereits geformt, die sich indirekt auf das Kind übertragen. Ein direkter Einfluss offenbart sich beispielsweise, wenn Streit innerhalb einer Gruppe auftritt. Hier können Eltern gezielt das Gespräch zum Thema Gerechtigkeit leiten. Dadurch verstehen Kinder plötzlich, wie wichtig es ist, dass beispielsweise niemand übergangen wird.

Eigene Erfahrungen fördern

Noch effektiver ist dies nur möglich, wenn Kinder sich selbst mit Werten und Moral auseinandersetzen. Bereits profane Beschäftigungsobjekte wie ein Kinder-Horoskop können hierzu einen wichtigen Teil beitragen. Ein klassisches Tageshoroskop ist immer von klar moralischen Bezügen geprägt, die bei kindlichen Versionen in eine gut verständliche Sprache für kleine Leser gepackt werden. So offenbart beispielsweise das Horoskop Schütze immer wieder solche Botschaften, die Kinder direkt mit dem eigenen Dasein in Verbindung bringen. Solange ihnen bewusst gemacht wird, worin der ganz bodenständige Sinn des Horoskops besteht, ist auch dies eine gut geeignete Möglichkeit, um weitere Fortschritte bei der Ausprägung einer gut fundierten Moralvorstellung zu machen.

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Foto: Unsplash.com Aaron Burden (CC0 1.0)

Kindern sind Werte wichtig

Gleichzeitig konnten bereits einige Untersuchungen gut verdeutlichen, wie wichtig Werte schon im jungen Alter sind. Bei einer Befragung durch das Magazin Geolino unter 1.000 Kindern traten vor allem Aspekte wie Familie, Freunde und Frieden in den Vordergrund. In der nächsten Reihe folgen Vorstellungen wie Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Vertrauen. Zugleich gaben die Kinder in diesem Rahmen an, vor allem durch die Erziehung elterlicher Vorbilder geprägt zu sein. Ganze 98 Prozent der befragten Kinder gaben die eigenen Eltern vor den Großeltern als wichtigsten Bezugspunkt bei dieser Entwicklung an. Auch daran wird deutlich, in welche Richtung sich dieses Thema aktuell entwickelt. Die Eltern selbst sollten nun dazu in der Lage sein, die durchaus hohen Erwartungen der Kinder in diesem Segment zu erfüllen. Nur so kann es gelingen, dem Status gerecht zu werden und langfristige Erfolge zu verbuchen.

Die Schule als weiterer Bezugspunkt

Neben den Eltern nimmt auch die Institution Schule bei der Ausbildung und Ausprägung verschiedener Werte eine wichtige Rolle ein. Die Erziehungsberechtigten sollten dies jedoch nicht als Ausflucht sehen, um sich selbst weniger mit dem Thema zu befassen. Aufgrund der generell eher abgeneigten Haltung gegenüber der Schule fällt es den Verantwortlichen dort oft schwer, bei solchen vermeintlich außerschulischen Fragen eine wichtige Rolle zu spielen und die Kinder damit zu erreichen. Dementsprechend kommt speziell auf die Eltern eine wesentliche Verantwortung zu, der sie sich hier nicht enrziehen können.


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