Stromspartipps für Familien


Die Energiepreise steigen ständig, sodass immer mehr Familien darüber nachdenken, wie ein Stromsparen möglich ist. Das Thema „Stromsparen“ ist somit in vielen Haushalten präsent, dabei kann neben dem eigenen Geldbeutel auch der Klimaschutz für Familien von Bedeutung sein. Tatsächlich gibt es viele Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu verringern. Meist sind hierfür nur kleine Veränderungen erforderlich, was die Nutzung verschiedener Geräte oder das allgemeine Verhalten anbelangt. Nachfolgend erhalten Sie die besten Tipps, wie Sie Strom sparen und somit die Haushaltskasse aufbessern können.

Stromspartipps

Stromsparen mit Licht

Beim Licht haben Sie gute Möglichkeiten, Strom zu sparen. Dies beginnt damit, energieeffiziente Lampen zu nutzen. Rüsten Sie auf Energiesparlampen oder noch besser auf LED um. Das Einsparpotential ist damit sehr hoch, denn diese Lampen verbrauchen deutlich weniger Energie und haben im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen zudem eine höhere Lebenserwartung. Löschen Sie das Licht, wenn Sie einen Raum verlassen. In einem Flur oder Keller können Bewegungsmelder dies übernehmen.

Energiesparende Haushaltsgeräte

Alte Geräte haben oftmals einen viel höheren Stromverbrauch als neuartige Modelle, die über einen Energiesparmodus verfügen. Die Anschaffung neuer Haushaltsgeräte mit einer besseren Energieeffizienzklasse kann durchaus sinnvoll sein. Dies gilt vor allem für viel genutzte Geräte wie die Waschmaschine, den Elektroherd oder Geschirrspüler. Die Unterschiede zwischen den Klassen sind enorm: Ein A+++ Gerät ist bis um 60 Prozent effizienter als A -Geräte. Diese Differenz macht sich in der Stromrechnung deutlich bemerkbar. Somit amortisiert sich der höhere Anschaffungspreis schnell. Auf Dauer können Familien dadurch viel Geld sparen.

Stromsparen mit Waschmaschine und Wäschetrockner

Die Waschmaschine und der Wäschetrockner verbrauchen eine Menge Strom. Dies gilt vor allem für größere Familien. Um Energie zu sparen, sollten Sie die Waschmaschine stets ausreichend beladen. Nutzen Sie das Füllvolumen, da eine halb volle Maschine genauso viel Energie benötigt wie ein voll gefülltes Gerät. Zudem spart ein Waschgang bei 40 Grad, verglichen mit einem 60 Grad Programm, bis zu 50 Prozent. Der Wäschetrockner sollte nur verwendet werden, wenn tatsächlich erforderlich. Das Trocknen der Wäsche verbraucht noch mehr Strom als das eigentliche Waschen. Insbesondere im Sommer kann die Wäsche auf der Leine aufgehängt werden.

Kühl- und Gefrierschrank

Auch bei diesen Geräten ist der Energieverbrauch hoch, doch Familien können hier Stromsparen. Stellen Sie den Kühlschrank nicht direkt neben einem Herd, einer Heizung oder einem Geschirrspüler auf. Es kostet nur unnötig Energie, im Innenbereich die Kühltemperatur zu halten. Grundsätzlich gilt: Je geringer die Umgebungstemperatur ist, desto geringer ist der Verbrauch. Tauen Sie den Gefrierschrank ab, wenn sich eine Eisschicht gebildet hat. Das Gerät kühlt danach wieder effizienter und spart Strom. Die optimale Temperatur sind im Kühlschrank 7 °C und im Gefrierschrank -18 °C.

Strom sparen beim Kochen

Verwenden Sie stets Töpfe und Pfannen, die auf die Herdplatten passen. Sind sie kleiner, geht unnötig Wärme verloren. Das Gleiche gilt für das Kochen ohne Deckel. Auch dadurch können Familien Strom sparen, denn das Essen wird schneller gar. Nutzen Sie zudem die Nachwärme und schalten Sie die Kochplatte rechtzeitig aus. Ideal ist der Schnellkochtopf. Damit sparen Sie bei jedem Kochen Zeit und Strom. Diese speziellen Töpfe haben noch weitere Vorteile: Dank des geschlossenen Kochsystems bleiben wertvolle Nährstoffe erhalten. Dabei wird der maximale Geschmack bewahrt. Mit Gas zu kochen, ist günstiger als mit einem Elektroherd. Einerseits ist der Gaspreis niedriger als der Strompreis und zudem wird beim Gasherd die Temperatur schneller erreicht.

Stand-by vermeiden

Ein weiteres Einsparpotential lässt sich somit durch das Abschalten des Stand-by Modus erreichen. Der Stand-by Modus beschreibt den Wartebetrieb eines Haushaltsgeräts und verbraucht in diesem Zustand weiterhin Strom. Alle elektrischen Geräte wie Fernseher, Computer und Stereoanlage, die mit einer Steckdose verbunden sind, verbrauchen unnötig Strom. Auf das gesamte Jahr gerechnet kommt damit eine hohe Summe- zwischen 50 und 100 Euro- an Kosten für den Stromverbrauch zusammen, die letztendlich nicht genutzt wird. Hier ist ein Stromsparen möglich, indem Sie den Stecker ziehen. Noch einfacher, praktischer und komfortabler ist die Verwendung einer ausschaltbaren Steckdosenleiste.

Aus diesen Gründen gilt der Stand-by Modus als versteckter Stromfresser, besonders in der Urlaubszeit.

Stromsparen im Urlaub

Bevor man die Urlaubsreise antritt, sollte man daher überprüfen, welche Geräte noch mit der Stromquelle verbunden sind. Allein durch die Trennung vom Netz lassen sich bei einer zweiwöchigen Abwesenheit bis zu 35 Euro einsparen. WLAN-Router und Radiowecker geraten bei den Vorbereitungen oftmals in Vergessenheit. Zusätzlich lässt sich durch das Abtauen von Gefrier- und Kühlgeräten während der Urlaubszeit Geld sparen. Nimmt man einen jährlichen Geräteverbrauch von 350 kWh an, so wird der Geldbeutel 3 bis 5 Euro weniger belastet. Allerdings sollte man die Kühlschranktür offenlassen, um bei der Ankunft nach Urlaubsende nicht von einer unangenehmen Schimmelbildung empfangen zu werden.

Stromsparen an Weihnachten

Für viele Familien ist die festliche Dekoration der eigenen vier Wände an Weihnachten ein alljährliches Ritual. Dies spiegelt sich auch beim Stromverbrauch wider. Der Strombedarf steigt in der Weihnachtszeit, verglichen mit den Sommermonaten, durchschnittlich um rund 25 Prozent. Gerade in der dunklen Jahreszeit kommen verschiedene Lichtelemente zum Einsatz.

Damit Sie nicht auf die Lichterketten verzichten müssen und keine böse Überraschung mit der nächsten Stromrechnung ins Haus bekommen, bieten sich LED-Beleuchtungen an. Mit LED-Lampen lassen sich bis zu 80 Prozent an Stromkosten sparen ohne dabei an Helligkeit einzubüßen. Ein weiterer Vorteil der LED-Lichter: die höhere Lebensdauer im Vergleich zu gewöhnlichen Lampen. Bei LED-Lichterketten beispielsweise beträgt die durchschnittliche Lebensdauer rund 20.000 Stunden. Somit halten sie um ein Vielfaches länger als herkömmliche Lichterketten. Die höheren Anschaffungskosten rechnen sich daher auf Dauer. LED-Lampen verringern zudem weniger Wärme, wodurch auch die Gefahr einer Überhitzung und eines Brandes verringert ist.

Fazit

Familien haben viele Möglichkeiten zum Stromsparen. Meist genügen kleine Veränderungen, die sich bei der Nutzung kaum bemerkbar machen, dafür umso mehr auf der Stromrechnung.


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