Pralinen Selber machen


Schokolade erfreut sich einer großen Beliebtheit. Ganz egal ob als Mitbringsel oder für den eigenen Verzehr zwischendurch. Das gilt besonders für Pralinen. Zahlreiche Varianten und Geschmäcker machen sie zu einem echten Leckerbissen, dass immer gut ankommt. Wie man alle Arten von leckeren Pralinen bequem selber machen kann, dass erfährst Du im folgenden Text. Dabei lernst Du nicht nur Schritt für Schritt, wie Pralinen hergestellt werden, sondern erfährst auch alles über notwendigen Arbeitsgeräte und Techniken.

Was sind Pralinen?

Pralinen sind vor allem köstlich, süß und ein echter Leckerbissen. Die Außenhaut besteht in der Regel aus einer dünnen Schicht von Schokolade. Im Inneren sind die Pralinen hingegen mit einer cremigen Substanz gefüllt. Diese wird auch Ganche genannt. In Ihrer Form sind Pralinen in der Regel rund oder quadratisch. Es gibt jedoch auch zahlreiche weitere Formen der süßen Leckereien.

Wie lang sind Pralinen haltbar?

Die Haltbarkeit von Pralinen kann man nicht allgemein bestimmen. Sie ist vor allem abhängig davon, welche Zutaten Du für die Herstellung verwendest. Ein guter Richtwert ist jedoch ca. zwei Wochen. Denn nach dieser Zeit wird die Sahne, aus der die Füllung besteht ungenießbar. Ist in den Pralinen hingegen Alkohol enthalten, dann kannst Du diese meist auch bis zu sechs Wochen problemlos aufbewahren. Danach geht jedoch auch hier der Geschmack verloren. Wichtig ist es, dass Du die Pralinen an einem verschlossenen Ort aufbewahrst. Dieser Ort sollte zudem kühl und dunkel sein, da Schokolade sehr anfällig für Geschmacksveränderungen ist.

Besonders wichtig: der richtige Umgang mit der Kuvertüre

Statt herkömmlicher Schokolade verwendest Du bei der Herstellung von Pralinen am besten Kuvertüre. Sie ist in verschiedenen Varianten erhältlich und unterscheidet sich von herkömmlicher Schokolade vor allem darin, dass sie einen höheren Anteil an Kakaobutter enthält. Das führt dazu, dass die Kuvertüre einfacher schmilzt. Die Zubereitung erfolgt in drei Schritten.

Zunächst musst Du ca. 2/3 der Kuvertüre zerhacken und anschließend schmelzen. Dies solltest Du am besten in einer Schüssel über einem Wasserbad. In einem nächsten Arbeitsschritt gibst Du die restliche Kuvertüre hinzu. Dies wird auch als Temperieren bezeichnet und dient dazu, die Masse auf die richtige Temperatur zu bringen. Anschließend erfolgt der dritte Schritt, das Herunterkühlen. Hier wird die Kuvertüre auf ihre ideale Temperatur gebracht, damit Sie später schön glänzt. Die richtige Temperatur der Kuvertüre hängt von ihrer Art ab. Hier findest Du einige Richtwerte:

dunkle Kuvertüre: Schmelzen: max. 50 Grad | Herunterkühlen: 28 – 29 Grad | Temperieren: 31 – 32 Grad
Vollmilch-Kuvertüre: Schmelzen: max 40 Grad | Herunterkühlen: 27 – 28 Grad | Temperieren: 29 – 30 Grad
weiße Kuvertüre: Schmelzen: max. 48 Grad | Herunterkühlen: 26 – 27 Grad | Temperieren: 28 – 29 Grad

Welche Arten von Pralinen gibt es?

Der Begriff Praline steht für eine Reihe von köstlichen Leckereien aus Schokolade. Hinter dem Begriff verbergen sich zahlreiche verschiedene Sorten und Varianten.

Trüffel

Anders als gewöhnliche Formpralinen werden Trüffel von Hand gerollt und auch geformt. Sie bestehen aus einer leckeren Trüffelmasse, die aus dem gleichnamigen Pilz hergestellt wird. Trüffel sind besonders für Einsteiger ideal, um die Herstellung von Pralinen zu erlernen.

Formpralinen

Wie der Name schon sagt, werden Formpralinen nicht von Hand hergestellt, sondern in einer eigens für Pralinen vorgesehen Form gegossen. Das Material, aus dem die Form besteht, ist verschieden. So gibt es zum Beispiel Formen aus Silikon. Die Form muss zunächst mit der Kuvertüre eingerieben werden. Nach dem Trocknen werden die Pralinen dann ggf. gefüllt und verschlossen. Für die Füllung kannst Du die besten Ergebnisse mit einer Halbschale oder einem Hohlkörper erzielen. Formpralinen sind eher etwas für fortgeschrittene Chocolatiers, die bereits etwas Erfahrung haben.

Gefüllte Pralinen

Bei gefüllten Pralinen handelt es sich meist ebenfalls um Formpralinen. Dieser werden jedoch mit einer leckeren Füllung, zum Beispiel aus Nüssen oder Alkohol gefüllt. Zum Füllen erreichst Du mit einer Halbschale oder einem Hohlkörper die besten Ergebnisse. Die Füllung wird dabei in den Hohlkörper oder die Halbschale gegossen. Dieser wird anschließend mit der Kuvertüre eingerieben. Möchtest Du den Hohlkörper nicht selbst herstellen, dann kannst Du diesen auch in verschiedenen Varianten im Internet z.B bei Hobbybaecker.de kaufen. Auch gefüllt Pralinen richten sich eher an fortgeschrittene Chocolatiers.

Schnittpralinen

Schnittpralinen sind eine weitere Form des süßen Leckerbissens. Die Herstellung ist auch hier besonders einfach, sodass Du auch als Anfänger keine Probleme damit haben solltest. Zunächst einmal musst Du die Kuvertüre auf ein Blech oder auf eine flache Form streichen. Nun musst Du warten bist die Schokolade fest wird. Anschließend kannst Du die Masse nach Belieben in Kreise, Rauten oder Würfel schneiden. Besonders lecker ist es, wenn Du die Pralinen anschließend noch mit einer Schicht aus Schokolade ummantelst.

Diese Werkzeuge benötigst Du

Für die Herstellung von Pralinen benötigst Du einige Werkzeuge und Utensilien. Dazu gehört zunächst einmal eine Metallschüssel oder ein Kochtopf. Sie dienen als Wasserbad, für die Schmelzung der Kuvertüre. Damit Du weißt, wann die Kuvertüre die richtige Temperatur hat, benötigst Du ein spezielles Küchenthermometer. Handelt es sich um gefüllt Pralinen, dann sind auch Halbschalen oder Hohlformen sinnvoll, da sie die Füllung einfach machen und zu dem besten Ergebnis führen. Außerdem benötigst Du für die Herstellung von Formpralinen eine passende Form. Damit Du die Pralinen anschließend einfach mit der weiteren Kuvertüre ummanteln kannst, solltest Du außerdem eine Pralinengabel zur Verfügung haben. Die fertigen Pralinen kannst Du dann auf einem speziellen Pralinengitter trocknen lassen.

Die Pralinen verzieren und verpacken

Sind die Pralinen fertig, dann kannst Du diese anschließend noch hübsch verzieren. Hier kannst Du Deiner Kreativität ruhig freien Lauf lassen. Zudem gibt es aber auch speziellen Folien, die Du zum Prägen und Verzieren nutzen kannst. Für die Verpackung schließlich bieten sich leere Schachteln, kleine Tütchen aus Cellophan, etc. an. Auch hier kannst Du selbst entscheiden, welche Verpackung Dir am besten gefällt.


log in

Become a part of our community!

reset password

Back to
log in