Prepaid-Handys für Kinder – Die Kosten immer im Blick haben


Der Besitz eines Smartphones ist heutzutage so selbstverständlich wie der Besitz eines Radios oder Fernsehgerätes. Selbst für ältere Kinder und Jugendliche gehört ein Handy in der Regel einfach dazu und wird zum wichtigen Kommunikationsmittel. Schon allein 44 Prozent aller Kinder zwischen 6 und 12 Jahren besitzen ein Mobiltelefon, wie eine Studie des Branchenverbandes BITKOM belegt. Gerade weil sich viele Kinder verstärkt ein Smartphone wünschen, stellen sich zahlreiche Eltern die Frage, ob und welches Gerät überhaupt das Richtige für ihr Kind ist.

Kinder Handy
Foto: davitydave Flickr.com (CC BY 2.0)

 Die Angst vor hohen Kosten

Viele Eltern befürchten, wenn sie ihrem Kind ein Smartphone zur Verfügung stellen, dass dieses unverantwortlich damit umgeht und durch Vieltelefonieren hohe Kosten verursacht. Doch auf der anderen Seite wollen sie auch, dass das Kind stets erreichbar ist und im Notfall Kontakt aufnehmen kann. Die Lösung hierfür: Auf ein Smartphone ohne Vertrag bzw. auf ein Prepaidhandy mit aufladbarer SIM-Karte. Bei dem Vergleichsportal Toptarif können sich Eltern über die aktuellen Handys ohne Vertrag informieren und die einzelnen Tarife und Angebote miteinander vergleichen.

Damit lässt sich die Angst vor ungewollten Kosten in Bezug auf einem hohen Verbrauch an Gesprächskosten dämpfen. Hat das Kind das Guthaben aufgebraucht, kann es auch solange nicht mehr telefonieren oder Nachrichten verschicken, bis es wieder mit einem selbstgewählten Guthabenbetrag aufgeladen wird. Allerdings können mit einer leeren Prepaidkarte noch Anrufe entgegen genommen und der Notruf gewählt werden. Eine weitere Angst vieler Eltern: Durch die Internetfähigkeit der Smartphones haben viele Kinder einen leichteren Zugang zu pornografischen oder gewaltverherrlichenden Inhalten. Hier ist seitens der Eltern anzuraten, das Kind genauestens darüber aufzuklären, welche Apps er oder sie benutzen darf und welche Seiten besucht werden können. Im Zweifelsfall lässt sich auch die Datenübertragung ausschalten.

Der kontrollierte Umgang mit dem Handy

Wenn sich Eltern für ein Prepaidgerät entschieden haben und sicherstellen, dass das Kind nicht via Bluetooth oder einer Internetverbindung ungeeignete Inhalte und teure Abofallen herunterladen können, haben sie schon vieles richtig gemacht und können ihrem Kind relativ bedenkenlos das Smartphone anvertrauen. Zudem bieten einige Mobilfunkanbieter als Alternative zu den Prepaidhandys auch spezielle Kindertarife und Junior-Handys an, die perfekt darauf ausgelegt sind, dass Kinder sie verwenden. In solchen Geräten, die häufig die Form eines Teddybären oder Ähnliches haben, kann nur eine begrenzte Anzahl an Nummern eingespeichert und gewählt werden, so dass sich diese besonders gut für kleinere Kinder eignen. Weitere wichtige Aspekte für das passende Smartphone speziell für Kinder und junge Heranwachsende:

  • Intuitive Bedienbarkeit
  • Eher Robustheit als High-Tech
  • Wenige Funktionen
  • Eingeschränkter Internetzugang
  • Auf SAR-Wert achten (max. 0,6 Watt pro Kg)

Als positiv hinsichtlich des Kaufes eines Smartphones für das eigene Kind sei noch hervorzuheben, dass mittels GPS-Ortung immer nachvollzogen werden kann, wo sich das Handy und damit auch das Kind aufhält.
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