Dem Schmuddelwetter und der Kälte trotzen – stark und fit durch den Winter


Winter
©pezibear- pixabay.com

Die kalte Jahreszeit ist angebrochen und die ersten Infektionskrankheiten sorgen für volle Arztpraxen. Unsere Immunabwehr ist ein komplexes System, das nicht ständig einwandfrei funktioniert.
Einige bewährte und unkomplizierte Hausmittel sind geeignet, einer Erkältung vorzubeugen beziehungsweise ihren Verlauf abzuschwächen.

Aus der ukrainischen Volksmedizin: Entgiften durch Ölkauen

Das „Kauen“ von Sonnenblumenöl bindet fettlösliche Krankheitserreger und deren Stoffwechselprodukte. Auf diese Weise wird die Mundhöhle von Keimen befreit und entgiftet. Das Öl verwandelt sich im Mund in ein Wasser-Fett-Gemisch, sodass auch wasserlösliche Erreger entsorgt werden. Pro Mundspülung einen Teelöffel, wahlweise einen Esslöffel Sonnenblumenöl fünf bis 10 Minuten lang im Mund bewegen und durch die Zähne ziehen. Nach dem Ausspucken die Zähne gründlich putzen.

Kleine gelbe Vitaminbomben: Sanddornbeeren

Der Vitamin-C-Gehalt von Sanddornbeeren übertrifft den von Zitronen um das Zehnfache. Vitamin C schützt vor sogenannten freien Radikalen und unterstützt die Abwehrkräfte. Dreimal täglich zwei Esslöffel Sanddornsaft versorgen den Körper mit Vitamin C und darüber hinaus mit Betacarotin, Vitamin E und einigen Vitaminen der B-Gruppe.

An apple a day keeps the doctor away

Wer den Winter in Bezug auf Infekte überwiegend unbeschadet überstehen möchte, sollte regelmäßig Äpfel essen. Die fruchtigen Multitalente versorgen den Körper mit einem reichhaltigen Wirkstoffcocktail: Sie enthalten die Vitamine B, C und E sowie die wichtigen Mineralstoffe Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium und Eisen.

Ingwer, die scharfe Knolle

In der traditionellen chinesischen Medizin zählt Ingwer zu den wärmenden Pflanzen. Wer scharfe Gewürze zu sich nimmt, kennt den Effekt: Die Nase beginnt zu laufen. Die Scharfstoffe und ätherischen Öle des Ingwers bewirken eine verstärkte Durchblutung der Nasenschleimhaut und aktivieren die Wärmerezeptoren. Dieser Vorgang hilft dem Organismus, Erreger schneller abzutransportieren. Mutige Personen kauen kleine Stückchen Ingwerwurzel, den Vorsichtigeren wird ein Aufguss empfohlen. Zu dem Zweck ein circa daumengroßes Ingwerwurzelstück raspeln, mit einem Liter Wasser übergießen und zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Nebenbei bemerkt, kann ein wärmender Effekt ebenso durch Kälte erzeugt werden. Beim Auftreten erster Erkältungsanzeichen empfiehlt sich ein großes Glas kaltes Wasser vor dem Zubettgehen. Der kalte Reiz stimuliert einen zum vegetativen Nervensystem gehörenden Nerv, der den Magen umspannt. Es kommt zu einer Erweiterung der Blutgefäße, was im Gegenzug innere Wärme erzeugt und dem Immunsystem nützt.

Nahrungsergänzung mit Zink

Zink ist ein wichtiges Spurenelement. Es ist Bestandteil eines Abwehrzellen bildenden Hormons. Aufgrund wissenschaftlicher Studien ist bekannt, dass Zinkpräparate die Dauer und Schwere einer Erkältung mindern können. Zink zählt wie Nasenspray und -tropfen zu den nützlichen Helfern, die man gegen Infekte im Haus haben sollte. Hochwertige Produkte für die kalte Jahreszeit und die mögliche Erkältung kann man auch schnell online bei Shop Apotheke bestellen.

Bewegung und Entspannung

Schmuddelwetter im Herbst und Winter lädt ein, sich aufs Sofa zu kuscheln. Wer es schafft, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich an der frischen Luft bewegt, unterstütz sein Immunsystem aktiv und effektiv.
Ausreichend Bewegung und Sport können nachweislich vor Infekten schützen. Studien belegen, dass sich das Erkältungsrisiko durch eine regelmäßige, mittlere Ausdauerbelastung senken lässt.
Am Ende des Tages eignet sich ein warmes, 10 bis 15 Minuten dauerndes Fußbad, um abzuschalten, zu entspannen und die notwendige Bettschwere zu erlangen. Gesunder und ausreichender Schlaf unterstützt die Bildung von Abwehrzellen. Kleine Auszeiten mit Meditations- und Achtsamkeitsübungen über den Tag verteilt haben eine wohltuende Auswirkung auf die Psyche. Wissenschaftler konnten aufzeigen, dass die Seele einen unmittelbaren Einfluss auf das körpereigene Abwehrsystem hat.


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