Wie viel Salz ist gesund für mein Baby?


Mit der Ernährung von Babys nach dem Abstillen bzw. wenn es nicht mehr ausschließlich Milch aus dem Fläschchen bekommen soll, sind viele Fragen verknüpft. Dies betrifft nicht nur die möglichen Zutaten sowie deren Zubereitung sondern auch und gerade das Würzen des Essens. Vor allem im Hinblick auf Salz ist hier bei Babys Vorsicht geboten. Salz sollte bei der Babynahrung zu Anfang überhaupt nicht und später äußerst sparsam verwendet werden.

salz-baby-ernaehrung
Foto: Yoshihide Nomura Flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Von der Geburt bis zum dritten Lebensjahr

Während der ersten vier Monate benötigt ein Baby etwa ein Gramm Salz pro Tag. Diese Menge erhält das Kind automatisch über die Muttermilch. Auch in fertiger bzw. angerührter Säuglingsmilch ist in ausreichendem Maße Salz enthalten. Nach dem vierten Monat steigt der Bedarf an Salz an. Diese Steigerung verläuft allerdings zunächst äußerst langsam, weshalb das in der Milch enthaltene Salz weiterhin ausreicht. Bei ersten Versuchen mit Babybreis, püriertem Gemüse oder auch zerdrückter Banane sollte deshalb immer auf die Beigabe von Salz verzichtet werden.

Denn zuviel Salz kann eine irreparable Schädigung der Nieren beim Baby nach sich ziehen. Deshalb sollte Salz gerade innerhalb des ersten Lebensjahrs tatsächlich konsequent gemieden werden. Auch danach sollte Salz, wenn überhaupt, möglichst sparsam verwendet werden. Denn der Bedarf an Salz steigt bis zum dritten Lebensjahr auf lediglich zwei Gramm pro Tag was einem Bedarf an Natrium von etwa 0,8 Gramm entspricht. Wenn doch einmal ein wenig Salz zugefügt wird, sollte dieses von möglichst guter Qualität und ohne Zusätze sein wie etwa das Luisenhaller Pfannensalz.

Bei Fertiggerichten auf die Inhaltsstoffe achten

Es bleibt nicht aus, dass das Baby irgendwann zum Kleinkind heranreift und mit am Küchen- oder Esstisch sitzt. Für eine Weile wird es auch dort seine Gläschen oder den extra zubereiteten Brei essen. Falls aber ältere Kinder auch mit am Tisch sitzen, wird es irgendwann vermutlich damit anfangen, das selbe Essen einzufordern, welches bei diesen auf den Tellern liegt. Wer selber immer frisch kocht kann hier auch selber steuern, welche Menge an Salz im Essen enthalten ist.

inhaltsstoffe

Anders sieht es aus, wenn es Mittags schnell gehen muss und ein Fertiggericht in die Pfanne oder eine Tiefkühlpizza in den Backofen kommt. Solche Produkte enthalten in der Regel eine vergleichsweise große Menge an Salz. Gleiches gilt für Gemüse aus Konservendosen. Allerdings gibt es auch immer häufiger Produkte, bei denen nicht nur besonderer Wert auf die Qualität der Zutaten gelegt wird, sondern auch bei der Würzung nicht nur auf Chemie sondern auch auf zu viel Salz verzichtet wird.

Entsprechend ist es als Elternteil eines Babys wichtig, bereits beim Einkauf die Augen offen zu halten, um das Maß an Salz, das das Baby zu sich nimmt in einem gesundheitlich vertretbaren Rahmen zu halten. Der erste Blick beim Einkaufen von fertigen Lebensmitteln sollte deshalb vor allem in dieser Phase der jeweiligen Zutatenliste der gekauften Produkte gelten.

Zur Starseite Elternmagazin.net


log in

Become a part of our community!

reset password

Back to
log in