4. SSW (Schwangerschaftswoche)


4 ssw
4 ssw Foto: JMG / pixelio.de

Für gewöhnlich nistet sich die befruchtete Eizelle zu Beginn der 4. SSW in die Gebärmutter ein. Bevor dies allerdings geschieht, schwimmt sie mehrere Tage lang in der Gebärmutter. Leider kommt es gerade zu dieser Zeit nicht selten vor, dass sich die Eizelle nicht einnisten kann und aus diesem Grund mit der Menstruationsblutung ausgeschwemmt wird. Deswegen ist vor allem zu Beginn der Schwangerschaft, also um den Zeitraum der 4. Schwangerschaftswoche besondere Vorsicht geboten.

Die Mutter in der 4. SSW

Aufgrund einer guten Vorbereitung ist die Gebärmutterschleimhaut zu diesem Zeitpunkt sehr dick, sodass sich die Eizelle problemlos einnisten kann und bestens versorgt und geschützt wird. Besonders typisch für die 4. Schwangerschaftswoche sind die anfänglichen Symptome, wie vermehrter Speichelfluss oder emotionale Schwankungen. Dies liegt an den Hormonen, die vermehrt von der Plazenta produziert werden. Auch extreme Müdigkeit, morgendliche Übelkeit oder Verstopfungen sind keine Seltenheit. Zudem sorgen die Hormone dafür, dass die Brust und die Gebärmutter wachsen. Aus diesem Grund kann es häufig zu Spannungen in den Brüsten kommen, die von vielen werdenden Müttern als recht unangenehm empfunden werden. Charakteristisch für die 4. SSW ist die sogenannte Einnistungsblutung. Hierbei handelt es sich um eine sehr schwache Blutung, die häufig mit einer schwachen und verfrühten Regelblutung verwechselt wird.

Der Embryo in der 4. SSW

Der Embryo ist zur Zeit der Einnistung besonders gefährdet. Kann er eventuell auftretende Schäden aus der Umwelt beseitigen, wird die Schwangerschaft gewöhnlich fortgesetzt. Er bohrt sich in die Schleimhaut der Gebärmutter, wodurch ein Austausch von Sauerstoff und Nährstoffen erst ermöglicht wird. Eine Fruchtwasserhöhle und der Dottersack bilden sich zwischen den Zellen, die für die Lieferung der Nährstoffe zuständig sind. Auch die Plazenta beginnt sich zu bilden. Zudem spezialisieren sich die Zellen nun zunehmend und es bildet sich eine rundliche Keimscheibe.
Sowohl diese Keimscheibe, als auch die Fruchtwasserhöhle und der Dottersack werden von der Gebärmutterschleimhaut bedeckt. Deswegen sind diese kaum erkennbar. In der 4. Schwangerschaftswoche ist der Embryo erst einen halbem Millimeter groß.

Tipps und Termine

Bekommen Raucherinnen ein Baby, sollten diese das Rachen nach Möglichkeit komplett aufhören. Besonders in der 4. Schwangerschaftswoche kann das Kind dadurch sehr geschädigt werden. Auch Drogen und Alkohol sind selbstverständlich nicht empfehlenswert.
Wichtig ist, dass alle Beschwerden mit dem Arzt besprochen werden. Lieber ein Gang zu viel, als zu wenig. Auch sollten auf keinen Fall bestimmte Medikamente eingenommen werden, die der Arzt nicht verschrieben hat. Dies sollte grundsätzlich immer vom Arzt abgesegnet werden, selbst wenn es sich um scheinbar harmlose Naturprodukte handelt.

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