Vitamin C


Vitamin CVitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin überhaupt. Das auch unter dem Begriff Ascorbinsäure bekannte Vitamin kommt in der Nahrung vor allem in Obst und in Gemüse vor. Besonders Zitrusfrüchten wie Orangen und Zitronen wird häufig ein besonders hoher Gehalt nachgesagt. Das ist auch richtig, allerdings enthalten andere Obst- und Gemüsesorten sichtlich mehr des lebenswichtigen Vitamins. So sind Johannnisbeeren, Acerolakirschen oder Sanddornbeeren deutlich Vitamin C-reicher als die Gruppe der Zitrusfrüchte. Unter dem Gemüsesorten wurden insbesondere in Petersile, Paprika oder Brokkoli hohe Gehalte nachgewiesen.Da das Vitamin in Lebensmitteln bei langer Lagerung, Trocknen oder beim Erhitzen der Nahrung verlorengeht, wird ein besonders achtsamer Umgang mit Vitamin C-haltigen Lebensmitteln und deren rasche Verarbeitung empfohlen.

Vitamin C im Körper

Der Großteil der Lebewesen kann Vitamin C im Körper selbst synthetisieren. Da diese Fähigkeit dem Menschen jedoch fehlt, ist er auf die Zufuhr dieses Vitamins durch die Nahrung angewiesen. Expertenmeinungen über den täglichen Bedarf des Menschen gehen weit auseinander. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung spricht von einem Tagesbedarf von 100mg Vitamin C für einen erwachsenen Menschen. Studien zeigen, dass erst eine tägliche Aufnahme von 200 mg pro Tag eine volle Sättigung der Körperreserven bewirkt. Fest steht: Da Vitamin C als wasserlösliches Vitamin über den Urin wider ausgeschieden werden kann, gelten auch kurzzeitige höhere Dosen des Vitamins als unbedenklich. Sollen effektive antioxidative Effekte erzeugt werden, so sollte die tägliche Aufnahme über dem von der DGE empfohlenen Wert von 100 mg liegen.

Funktion und Aufnahme

Vitamin C ist als starkes Antioxidans in der Lage die Zellen vor freien Radikalen und Oxidationsprozessen zu schützen. Zudem verbessert es die Resorption von Calcium und Eisen, stärkt die Gefäßwände und wirkt vorbeugend gegen Arteriosklerose und Krankheiten, die damit in Zusammenhang gebracht werden. Dazu zählen u.a. Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Da das Vitamin die Bildung von Kollagen fördert, das für die Elastizität von Haut und Blutgefäßen, sowie für die Festigkeit von Zähnen und Knochen verantwortlich ist, sorgt es auch für ein kräftigeres Bindegewebe. Die Heilung von Wunden wird beschleunigt. Eine der wichtigsten Eigenschaften des Vitamins ist aber die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte und die Verminderung der Infektionsanfälligkeit des Körpers.

Mangel

Die bekannteste Vitamin C-Mangel-Krankheit ist wohl unter dem Namen Skorbut bekannt geworden. Besonders Seereisende erkrankten häufig an den Symptomen von Skorbut. Die Krankheit kündigte sich mit Zahnfleischbluten, Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Fieber, Durchfall und Muskelschwund an und wurde durch die vitaminarme Kost auf den Schiffen ausgelöst. Bei nicht rechtzeitiger Behandlung kann Skorbut zum Tod durch Herzschwäche führen. An dieser schweren Form des Mangels leiden glücklicherweise heutzutage nur noch die wenigsten Menschen. Dennoch haben Untersuchungen im Blutplasma einzelner Bevölkerungsteile gezeigt, dass die Langzeitgesundheit negativ beeinflussende Defizite auch heute noch häufig auftreten. Skorbut tritt erst auf, wenn der Vitamin C-Plasmaspiegel unter 0,18 mg/dl sinkt. Jedoch wird die Leistungsfähigkeit bereits bei einem Plasmaspiegel von unter 0,35 mg/dl negativ beeinflusst. Auch die Infektanfälligkeit ist dann bereits signifikant erhöht.

Vitamin C ist zu Recht eines der bekanntesten Vitamine: Es ist ein essentielles Vitamin, dessen vielfältige Funktionen, aber insbesondere auch die Eigenschaft als starkes Antioxidans für den menschlichen Körper unerlässlich sind.

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