Baby Essensplan fürs 1. Lebensjahr


Die Entwicklung des Babys ist im ersten Lebensjahr besonders rasant. Daher benötigen Säuglinge sehr viel Nährstoffe und Energie. Der folgende Beitrag erläutert, wie sich eine optimale Babynahrung zusammensetzt.

Essensplan

Der 1. bis 4. Monat: (Mutter-)Milch

In den ersten vier Monaten ist für das Baby nur Milch die geeignete Nahrung. Die Nährstoffe sind optimal auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt. Die Muttermilch ist optimal zusammengesetzt. Ein Zufüttern von Flaschennahrung ist ebenso möglich, hemmt jedoch die Milchproduktion.

Die Ernährung vom 5. bis 7. Monat: Die schrittweise Einführung von Beikost

Die erste Beikost sollte mittags ein Gemüsebrei sein, der sich aus Möhren, Kartoffeln sowie magerem Fleisch zusammensetzt. Dies wird im Mixer püriert und anschließend mit Rapsöl und Apfelsaft abgeschmeckt. Der Gemüsebrei wird mit dem Löffel zugefüttert. Nachdem sich das Baby an den Brei gewöhnt hat, können die milden Gemüsesorten erweitert werden. Hierbei sollte ausprobiert werden, was dem Kind schmeckt. Für Eltern, die Fertignahrung verwenden möchten, gibt es ebenso eine Vielzahl an Angeboten. Allerdings ist es empfehlenswert, den Babybrei mit frischen Zutaten selber zu kochen.

Milchbrei

Vier Wochen, nachdem das Baby mit Gemüsebrei gefüttert wurde, kann nun auch die abendliche Stillmahlzeit mit einem Milchbrei ersetzt werden. Dieser besteht aus Kuhmilch, Vollkornflocken sowie etwas Saft. Ab dem zweiten Lebenshalbjahr ist der Organismus nun in der Lage, die Kuhmilch zu verarbeiten. Eine Ausnahme bilden Kinder mit einer Lactose-Intoleranz. In diesen Fällen wird der Milchbrei mit einer Säuglingsmilchnahrung zubereitet.

Die Ernährung ab dem 7. Monat: Die Milchzufuhr wird reduziert

Ab dem 7. Lebensmonat genügen täglich zwei bis drei Milchmahlzeiten, die durch ein bis zwei Milchfläschchen oder Stillmahlzeiten sowie dem Milch-Getreidebrei abgedeckt werden. Eine Still- oder Fläschchen-Mahlzeit, zum Beispiel am Nachmittag, wird nun durch einen Obst-Getreidebrei ersetzt, der Ballaststoffe und Energie sowie pflanzliches Eiweiß und Eisen aus dem Getreide liefert. Hierbei sollte Vollkorn bevorzugt werden. Geeignete Obstsorten sind Apfel, Birne, Pfirsich und Aprikose. Frische Früchte werden vorab gut gewaschen, geschält und dann roh zerdrückt oder gerieben.

Ausreichend zu trinken anbieten

Je mehr feste Nahrung das Kind bekommt, desto mehr benötigt es zu trinken. Daher sollte zu den Mahlzeiten und ebenso zwischendurch etwas zu trinken gegeben werden. Geeignet sind stilles Mineralwasser, ungesüßter Tee oder stark verdünnter Saft. Langsam kann versucht werden, das Baby daran zu gewöhnen, dass es aus dem Becher trinkt.

Die Ernährung vom 9 bis 12. Monat: Schrittweiser Übergang zu einer abgewandelten Familienkost

Zum Frühstück gibt es nun etwas Brot oder Müsli, denn das Kind lernt zu diesem Zeitpunkt, auf die Morgenmilch zu verzichten. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres erhält es diese zwar noch, doch ab dem 9. Monat kann sie zumindest früh ersetzt werden. Das Stillen ist jedoch grundsätzlich so lange möglich, wie die Mutter und das Kind es möchten. Mittlerweile können drei Hauptmahlzeiten mit einer festeren Kost verzehrt und Kartoffeln, Gemüse und Fleisch müssen nicht mehr zerdrückt, sondern lediglich klein geschnitten werden. Gewürze sollten noch immer sparsam verwendet werden. Ende des zwölften Monats kann das Kind am gewürzten Familienessen teilnehmen, denn es ist nun keine besondere Ernährung mehr erforderlich.

Fazit

Für die Kinder gelten nun im Prinzip die gleichen Regeln, wie es bei den Erwachsenen ebenso der Fall ist. Der Speiseplan sollte vorwiegend aus Vollkorn- und Getreideprodukten sowie frischem Obst und Gemüse bestehen. Fleisch, Wurst und Fisch sind nur in kleinen Portionen empfehlenswert. Süßigkeiten, Kuchen, Kekse etc. sollten ebenso eine Ausnahme bilden. Sehr wichtig ist es auch, dem Kind stets ausreichend zu trinken zu geben. Das Kind ist noch klein und wird von sich aus nicht danach verlangen. Daher sollte dem Kind zu den Mahlzeiten und ebenso zwischendurch etwas angeboten werden.

Bildnachweis: Christopher, Tania and Isabelle Luna. Flickr.com (CC BY 2.0)

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