Ein Umzug mit Kindern: mit der richtigen Planung gut ins neue Zuhause umziehen


Zuhause

Erwachsene, die wegen eines Jobwechsels oder einer privaten Situation in eine neue Stadt umziehen, fühlen sich mit dieser Herausforderung oft überlastet. Wie muss es da erst Kindern ergehen, für die ein Umzug immer eine Reise ins Ungewisse ist? Kinder und Jugendliche lassen meist ihren gesamten Freundeskreis zurück und müssen sich in eine neue Schule oder einen neuen Kindergarten eingewöhnen. Wer den Umzug gut vorbereitet und ein offenes Ohr für die Sorgen und Ängste der Kleinen hat, erleichtert Kindern den Ortswechsel ungemein. Doch wie lässt sich ein Umzug mit der Familie überhaupt sinnvoll planen?

Es ist wichtig, Abschied zu nehmen

Kleinere Kinder, die noch kein sicheres Zeitgefühl besitzen, sollten erst einige Wochen vor dem Umzug über die Pläne der Familie informiert werden. Je größer die Kinder sind, desto mehr Vorbereitungszeit benötigen sie. Nun heißt es, Abschied zu nehmen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn die Kindergartengruppe einem einen gemeinschaftlich gebastelten Traumfänger überreicht oder die halbe Schule zur großen Abschiedsparty im Garten erscheint. Wer seine Kinder gut auf den Umzug vorbereiten möchte, reist mit ihnen auch vor dem Umzugstermin mehrmals an den neuen Wohnort. Sicher gibt es in der neuen Stadt tolle Museen, einen Skatepark, ein großes Spaßbad oder Jugendclubs, auf die sich die Kinder so richtig freuen können.

Ein Umzug ist außerdem eine wunderbare Gelegenheit, das Kinderzimmer gemeinsam auszumisten. Nicht mehr benötigte Spielsachen können Eltern bei einem Garagen-Flohmarkt verkaufen und das hierdurch gewonnene Geld in lange gewünschte Neuheiten zu investieren.

Wann der Umzug sinnvoll ist

Nicht immer haben Eltern die Möglichkeit, den Umzugstermin selbst auszuwählen. Wer kann, reißt sein Kind nicht mitten im Schuljahr aus dem Unterricht und konfrontiert es an einem anderen Ort mit neuen Lehrern und womöglich einem komplett anderen Lehrplan. Ein Umzug zu Ferienbeginn ist ideal, weil die Familie noch einige Wochen Zeit hat, den Schulweg zu üben und die Umgebung kennenzulernen. Die Sommerferien sind besonders geeignet, da im Sommer die unbekannte Welt ein ganzes Stück schöner aussieht als an trüben Wintertagen. Mit dem Spielplatz-Radar sind die schönsten Spielplätze in der Nähe des neuen Zuhauses schnell entdeckt.

Je älter Kinder sind, desto schwerer fällt ihnen oft der Umzug. Gerade in der Pubertät wird ein Umzug als schwerwiegender Einschnitt erlebt, den Heranwachsende nicht immer schnell verdauen. Werden Jugendliche depressiv, kann es sinnvoll sein, einen Kinder- und Jugendpsychologen um Rat zu bitten. Manchmal hilft es schon, die Kinder besonders liebevoll beim Lernen zu unterstützen, damit das Niveau der neuen Schule schnell erreicht wird.

Überforderungen vermeiden

Wer mit der Familie umzieht, sollte unbedingt ein Umzugsunternehmen beauftragen. Geschulte Umzugshelfer geben Kindern die Chance, einmal in den Umzugswagen zu schauen und sich zu versichern, dass Teddys und Legosteine wirklich sicher verstaut sind. Am neuen Wohnort dient die Hilfe des Umzugsunternehmens dazu, schnell Ordnung herzustellen, damit ein Alltag einkehren kann. Nun gilt es, alle behördlichen Ummeldungen und Formalitäten zu erledigen, damit der Start im neuen Zuhause und in der neuen Schule oder dem Kindergarten reibungslos verläuft.

Und wenn Kinder doch einmal Heimweh nach ihrem alten Zuhause haben, sollten Eltern diesen Kummer ernstnehmen, alte Freunde anrufen, Karten schreiben, über Skype telefonieren oder einen Wochenendausflug mit großem Wiedersehen unternehmen.

 


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