Gut gekleidet gegen Sonnenbrand


Wer das ganze Jahr über in der Schule oder bei der Arbeit ist, ist besonders empfindlich gegen Sonnenstrahlen. Kinder brauchen ebenfalls einen erhöhten Sonnenschutz, weil die Haut sehr empfindlich auf Sonnenlicht reagiert. Natürlich besteht die Möglichkeit Sonnencreme oder Sonnenmilch zu benutzen, Kinder mögen es allerdings gar nicht, eingecremt zu werden.

Wer alleine unterwegs ist, hat kaum eine Chance, jeden Körperbereich exakt durch Sonnenmilch oder Sonnencreme zu schützen. Ein Sonnenbrand sollte auf jeden Fall vermieden werden, weil die Folgeschäden nicht abzuschätzen sind. Extreme Sonneneinstrahlung kann Hautkrebs auslösen.

Gut gekleidet gegen Sonnenbrand
Foto: Crew Unsplash.com (CC0 1.0)

Kleidung mit Lichtschutzfaktor

Forscher haben herausgefunden, dass auch Kleidung einen Lichtschutzfaktor bieten kann. Je dunkler die Farbe der Kleidung ist, desto höher der Lichtschutz. Die im Sommer so beliebte weiße Baumwollkleidung bietet keinen besonders hohen Lichtschutz. Mehr als 40 Prozent der schädlichen Strahlen kommen durch weiße Baumwollkleidung hindurch.

Die Fasern sind zu leicht und die weiße Farbe bietet keinen so hohen Lichtschutz, wie z. B. Schwarz. Wer sich mit Kleidung gegen Sonneneinstrahlung schützen möchte, sollte daher einige Tipps beherzigen. Kleidung kann gegen Sonne schützen, aber dennoch Sonnencreme oder Sonnenmilch nicht ersetzen.

Kunstfasern bieten den besten Schutz

Kunstfasern sind bedeutend dichter gewebt, als Naturfasern. Die gesamte Struktur der Kleidung ist fester und dichter, wenn Kunstfasern verwendet werden. Aus diesem Grund eignet sich dunkle Kleidung, die aus Kunstfasern gefertigt wurde, hervorragend als Lichtschutz.

Kleidung mit einem nachweisbaren Lichtschutzfaktor wird mit einem Gütesiegel versehen. Bei der Wahl der Kleidung sollte man daher auf die Zertifizierung: „UV-Standard 801“, achten. Der „UV-Standard 801“ ist ein europäischer Standard, der einen realen Lichtschutzfaktor angibt. Die Testverfahren finden unter naturnahen Bedingungen statt, die Kleidung ist feucht und wird betrieben. Feuchte Kleidung, die Reibung ausgesetzt ist, hat einen geringeren Lichtschutz als trockene Kleidung. Hersteller, die den Lichtschutz nur bei trockener Kleidung messen, liegen daher bei realen Bedingungen weit unter dem angegebenen Wert.

Wer das Risiko von einem Sonnenbrand noch weiter senken möchte, sollte zusätzlich einen breitkrempigen Sonnenhut tragen. Dieser bietet breitflächig Schatten und schützt den Kopf zusätzlich gegen die direkte Sonne. Aufgrund der immer dünner werdenden Ozonschicht wird die direkte Sonneneinstrahlung immer gefährlicher. Tipps zum Sonnenschutz sollten daher von jedem beherzigt werden, damit die damit einhergehende Gefahr im Keim erstickt werden kann.


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