Home-Office als Chance für Eltern für ein flexibleres Arbeitsmodell?


Home-Office
©Free-Photos – pixabay.com

Die Corona-Krise in Deutschland erfordert in vielen Situationen Umstellungen im alltäglichen Leben. Was vorher als Selbstverständlichkeit galt, änderte sich mit den Regelungen und Maßnahmen durch die Regierungen der Bundesländer schlagartig. Dazu gehört auch die vernünftige Maßnahme, Schulen und Kitas zu schließen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Angestellte müssen auf breiter Ebene in Home-Office ihre Arbeit verrichten. Natürlich kommt es nicht für jeden Berufszweig in Frage. Doch nach knapp 4 Wochen mit Ausgangsbeschränkung stellt sich auch zwangsweise die Frage, ob das Modell Home-Office für Eltern auch ein kinderfreundliches Modell für die Zukunft sein kann.

Als Freelancer im Bereich Online Marketing arbeite ich seit über einem halben Jahr im Home-Office und wechsle auch die Arbeitsbereiche und kann daher sehr gut einschätzen, wo die Vor- und Nachteile liegen. Diese werden im Artikel im Groben behandelt.

Was versteht man eigentlich genau unter Home-Office?

Home-Office kommt aus dem Englischen und bezeichnet die Heimarbeit zur Sicherung des Lebensunterhalts. Dabei können Freiberufler, Selbstständige Home-Office praktizieren. Aber auch in bestimmten Unternehmen wird Home-Office gewährt, wobei es in der Regel in den Arbeitsverträgen in der Regel klar festgelegt wird, unter welchen Umständen und in welche Häufigkeit man beanspruchen kann. Je nach Unternehmensstruktur können aber auch Vollzeit-Angestellte ausschließlich im Home-Office arbeiten, z.B. weil sie in anderen Städten weit vom Arbeitgeberstandort wohnen und man auf ihre Kenntnisse nicht verzichten kann. Aber auch Home-Office während der Elternzeit ist keine Seltenheit. In Bezug auf das Angestelltenverhältnis ist Home-Office individuell geregelt. Wie du dir dein Homeoffice ohne separates Büro in der Küche einrichtest, erfährst du hier.

Welche Vorteile und Chancen ergeben sich für Eltern?

Eltern können durch Home-Office Tätigkeiten den Vorteil nutzen, Kind und Arbeit innerhalb der eigenen 4 Wände zu managen. Sollte das Kind krank werden oder gibt es Probleme oder Sorgen, kann die körperliche Nähe ein großer Vorteil sein. Das Kind kann zum Arzt gefahren werden und die Fürsorge muss nicht in fremde Hände gelegt werden. Es kann aber auch als Chance angesehen werden, die Familie dauerhaft und ohne lokale Trennung zu sehen.

Die Familie und die alltäglichen Herausforderungen sind auf jeden Fall eine Abwechslung zum Arbeitsprozess und kann auf psychologischer Ebene die Stimmung heben. Mit einer Tätigkeit, die ausschließlich auf Home-Office Ebene stattfindet, muss die Arbeit nicht zwangsweise auf Teilzeit-Basis ausgeübt werden. Kinder müssten zur Kita, zum Kindergarten oder zur Schule natürlich gebracht werden. Dieses Management ist im Einklang mit den Unternehmensprozessen und den Meetings in Einklang gebracht werden. Ich habe hier unter https://www.khoa-nguyen.de/online-marketing/freelancer-werden/ beschrieben, wie man Freelancer wird und habe die örtliche Flexibilität als eine der größten Stärken eines freiberuflichen Lebens hervorgehoben. Warum sollte das nicht für die eigenen vier Wände gelten. Voraussetzung ist aber, dass die örtliche Flexibilität auch gewährleistet wird, wenn man beispielsweise am Nachmittag im Café oder in der Bäckerei arbeitet.

Was sind mögliche Nachteile beim Home-Office?

Wo Vorteile und Chancen bestehen, da bestehen auch große Risiken und Hürden. Je nach Arbeitsprozess bestehen im Berufsleben große Herausforderungen und interne Absprachen sind zwingend notwendig. So kann im Büroleben komplexe Aufgaben auf die Schnelle im persönlichen Austausch geregelt werden. Beim Home-Office ist diese schnelle Interaktion nicht zwangsweise gegeben. Auch wenn Skype, Zoom oder Face-to-Face Unterhaltungen die Kommunikation erleichtern, ist es letztendlich nicht das Gleiche wie bei einer spontanen Kommunikation im echten Office.

Zudem müsste das Umfeld so gestaltet sein, dass die Arbeitsbedingungen ein effizientes Arbeiten ermöglichen. Meetings mit Präsentationen müssen professionell ablaufen, die Internetverbindung müsste hervorragend sein und alle Arbeitsmaterialien, die sonst im Office nötig sind, sollten in den eigenen 4 Wänden vorhanden sein. Bei Freiberuflern ist es noch einfach. Aber bei Angestellten sind wichtige Arbeitsmaterialien Eigentum der Firma. Auch datenschutzrechtliche Angelegenheiten sind einzuhalten.

Home-Office gilt natürlich auch nicht für jeden, sondern für einen speziellen Teil an Angestellten, die typischerweise einen alltäglichen Office Job haben, der mit Computerarbeit verbunden ist. Nicht jeder Beruf ist ausschließlich mit Computerarbeit verbunden, wenn man an den Elektroninstallateur denkt, Gastwirt, Verkäufer, Kabelverleger, Fahrschullehrer, Personal Trainer usw.. Wenn man von Home-Office in Corona-Zeiten spricht, geht man vereinfacht gesagt auch von einer Arbeitsgruppe aus, die typische Office Tätigkeiten ausüben.

Auch wenn das Management mit Kind und Partner gemeistert werden kann, ist eine dauerhafte Lösung auch personenabhängig. Denn nicht jeder ist für Home-Office Tätigkeit erfreut. Die Ablenkung durch Kinder könnte sich auf die Arbeitseffizienz auswirken. Die Motivation im Home-Office ist auch bei jedem Menschen abhängig.

Home-Office Erfahrungen sammeln, um ein Bild zu machen

Bei den oben gelisteten Punkten kann ich nicht für jeden sprechen, da jeder seine eigene individuelle Einstellung hat, wenn es um die Arbeit in den eigenen vier Wänden geht. Aber ich kann aus meiner Erfahrung als Freelancer sagen, dass die Chancen natürlich nicht zu vernachlässigen sind. Letztendlich muss jeder für einige Wochen mal die Erfahrung sammeln und den Arbeitsprozess in das eigene Home-Office übertragen, um sich ein Bild zu machen.

Weitere interessante Quellen:

https://arbeits-abc.de/arbeiten-im-homeoffice-mit-kind/

https://www.netmoms.de/nachrichten/nach-der-elternzeit-erstmal-ins-home-office-gelingt-der-start/


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