Gedichte über Kinder


Gedichte für Kinder

Das Kind

Im Dunkeln saß verlassen ein Kind
Und weinte hinaus in Nacht und Wind,
Und streckte empor die zitternde Hand,
Das blaue Auge gen Himmel gewandt.

„Du Vater dort oben, mein Vater du,
Komm, führ mich Verlaßnen der Mutter zu,
In die schwarze Erde, da grub man sie ein
Und ließ mich Armen so ganz allein.“

Und Gott im Himmel hörte sein Flehn,
Er hatte die weinende Unschuld gesehn:
„Verlassen wäre das Kindlein mein?
Wo die Mutter ist, da muß das Kindlein sein!“

Und der Engel des Todes umfaßte mild
Der trostlosen Unschuld trauerndes Bild:
„Lieb Herz, sei ruhig und sonder Harm,
Ich führe dich ja in der Mutter Arm!“

„Du, fremder Mann, wie gut du bist!
So weißt du, wo meine Mutter ist?
O eile, und bringe mich hin zu ihr,
Die Mutter liebt mich, sie dankt es dir!“

„Du Kindlein, siehst du die Blitze glühn?
Dahin woll’n wir gläubigen Sinnes ziehn.
Oft sahst du der Sterne trauliches Licht?
Dort wohnt der Herrgott, der lässet uns nicht.“

Und Weste umsäuseln sie lau und klar,
und Rosen umdüften sie wunderbar.
Bei der Himmelspforte langen sie an,
Da war die Pforte schon aufgetan.

Und Kindlein sank an der Mutter Brust
Und trank den Becher der reinen Lust
Und sah viel liebliche Blümlein blühn
Und spielte mit Engeln auf weichem Grün!

Quelle: Christian Friedrich Hebbel (1813 – 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker

Von den Kindern

Und eine Frau, die einen Säugling an der Brust hielt, sagte:
Sprich uns von den Kindern.
Und er sagte:
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der
Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,
aber nicht eure Gedanken
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,
aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,
aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts,
noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der
Unendlichkeit, und Er spannt euch mit seiner Macht,
damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des
Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt,
so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

Khalil Gibran (1883 – 1931)

Der Zauberlehrling

[von Johann Wolfgang Goethe]

Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben!
Seine Worte und Werke
Merkt ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu ich Wunder auch.

Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen!
Bist schon lange Knecht gewesen;
Nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
Oben sei ein Kopf,
Eile nun und gehe
Mit dem Wassertopf!

Walle! Walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem vollen Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.

Seht! Er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! Ist schon an dem Flusse,
Und mit Blitzeschnelle wieder
Ist er hier mit raschem Gusse:
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
Voll mit Wasser füllt!

Steh! Stehe!
Denn wir haben
deiner Gaben
Vollgemessen! – Stehe, stehe!
Ach, ich merk es! Wehe, wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
Er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!

Immer neue Güsse
Bringt er schnell herein,
Ach! Und hundert Flüsse
Stürzen auf mich ein.

Nein, nicht länger
Kann ich’s lassen;
Will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! Nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! Welche Blicke!

O, du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
Doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
Der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
Steh doch endlich still!

Willst’s am Ende
Gar nicht lassen?
Will dich fassen,
Will dich halten
Und das alte Holz behende
Mit dem scharfen Beile spalten.
Wahrlich! Brav getroffen!
Seht er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
Und ich atme frei!

Wehe! wehe!
Beide teile
Stehn in Eile
Schon als Knechte
Völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! Ihr hohen Mächte!

Und sie laufen! Naß und Nässer
Wird’s im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!

Herr und Meister! Hör mich rufen! –
Aah! Da kommt der Meister!
Herr die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
Wird ich nun nicht los.

„In die Ecke,
Besen! Besen!
Seid’s gewesen!
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu diesem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister!“

 

Wer hat die schönsten Schäfchen?

[von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben]

Wer hat die schönsten Schäfchen?
Die hat der goldne Mond,
Der hinter unsern Bäumen
Am Himmel droben wohnt.

Er kommt am späten Abend,
Wenn alles schlafen will,
Hervor aus seinem Hause
Zum Himmel leis und still.

Dann weidet er die Schäfchen
Auf seiner blauen Flur:
Denn all die weißen Sterne
Sind seine Schäfchen nur.

Sie tun sich nichts zu leide,
hat eins das andre gern, Und Schwestern sind und Brüder
Da droben Stern an Stern.

Wenn ich gen Himmel schaue,
So fällt mir immer ein:
O laßt uns auch so freundlich
Wie diese Schäfchen sein!

Das Männlein im Walde

[von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben]

Ein Männlein steht im Walde
Ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur
Ein Mäntlein um.
Sag wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein?

Das Männlein seht im Walde
Auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte
Schwarz Käpplein klein.
Sag wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen, schwarzen Käpplein?

Auf unserer Wiese gehet was

[von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben]

Auf unsrer Wiese gehet was,
Watet durch die Sümpfe.
Es hat ein schwarzweiß Röcklein an,
Trägt auch rote Strümpfe,
Fängt die Frösche schwapp, wapp, wapp,
Klappert lustig klapperdiklapp.
Wer kann das erraten?

Ihr denkt, das kann der Storch nur sein,
Watet durch die Sümpfe.
Er hat ein schwarzweiß Röcklein an,
Trägt auch rote Strümpfe,
Fängt die Frösche schwapp, wapp, wapp,
Klappert lustig klapperdiklapp.
Nein, das ist die Störchin!

Alle Vögel sind schon da

[von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben]

Alle Vögel sind schon da,
Ale Vögel, alle!
Welch ein Singen, Musiziern,
Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren!
Frühling will nun einmaschiern,
Kommt mit Sang und Schalle.

Wie sie alle lustig sind,
Flink und froh sich regen!
Amsel, Drossel, Fink und Star
Und die ganze Vogelschar
Wünschet uns ein frohes Jahr,
Lauter Heil und Segen.

Was sie uns verkünden nun,
Nehmen wir zu Herzen;
Wir auch wollen lustig sein,
Lustig wie die Vögelein,
Hier und dort, feldaus, feldein,
Singen, springen, scherzen!

Der Knabe im Moor

[von Anette von Droste-Hülshoff]

O schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
Wenn es wimmelt vom Heiderauche.
Sich wie Phantome die Dünste drehn,
Und Ranke häkelt am Strauche.
Unter jedem Tritt ein Quellchen springt,
Wenn aus der Spalte es zischt und singt.
O schaurig ist’s über Moor zu gehn,
Wenn das Röhricht knistert im Hauche!

Fest hält die Fibel das zitternde Kind
Und rennt als ob man es jage;
Hohl über die Fläche sauset der Wind –
Was raschelt drüben am Hage?
Das ist der gespenstische Gräberknecht,
Der dem Meister die besten Torfe verzecht.
Hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!
Hinducket das Knäblein zage.

Vom Ufer starret Gestumpf hervor.
Unheimlich nicket die Föhre.
Der Knabe rennt, gespannt das Ohr,
Durch Riesenhalme wie Speere.
Und wie es rieselt und knittert darin!
Das ist die unselige Spinnerin.
Die den Haspel dreht im Geröhre!

Voran, voran, nur immer im Lauf.
Voran, als woll sie ihn holen!
Vor seinem Fuße brodelt es auf;
Es pfeift ihm unter den Sohlen
Wie eine gespenstige Melodei!
Das ist der Geigemann ungetreu.
Das ist der diebische Fiedler Knauf,
Der den Hochzeitheller gestohlen!

Da birst das Moor. Ein Seufzer geht
Hervor aus der klaffenden Höhle.
Weh, weh, da ruft die verdammte Margret:
„Ho, ho, meine arme Seele!“
Der Knabe springt wie ein wundes Reh.
Wärn nicht Schutzengel in seiner Näh,
Seine bleichenden Knöchelchen fände spät
Ein Gräber im Moorgeschwele.

Da mählich gründet der Boden sich.
Und drüben neben der Weide,
Die Lampe flimmert so heimatlich.
Der Knabe steht an der Scheide.
Tief atmet er auf. Zum Moor zurück
Noch immer wirft er den scheuen Blick:
„Ja, im Geröhre war’s fürchterlich,
O schaurig war’s in der Heide!“

Das Riesenspielzeug

[von Adelbert von Chamisso]

Burg Niedeck ist im Elsaß der Sage wohlbekannt,
Die Höhe, wo vorzeiten die Burg der Riesen stand.
Sie selbst ist nun verfallen, die Stätte wüst und leer,
Und fragst du nach den Riesen, du findest sie nicht mehr.

Einst kam das Riesenfräulein aus jener Burg hervor,
Sie war ganz ohn Begleitung und spielte vor dem Tor
Und stieg hinab den Abhang bis in das Tal hinein,
Neugierig zu erkunden, wie’s unten möchte sein.

Mit wen’gen raschen Schritten durchkreuzte sie den Wald,
erreichte gegen Haslach das Land der Menschen bald.
Und Städte dort und Dörfer und das bestellte Feld
erscheinen ihren Augen gar eine fremde Welt.

Wie jetzt zu ihren Füßen sie spähend niederschaut,
Bemerkt sie ein Bauer, der seine Acker baut.
Es kriecht das kleine Wesen einher so sonderbar,
Es glitzert in der Sonne der Pflug so blank und klar.

„Ei! Artig Spielzeug!“ ruft sie, „das nehm ich mit nach Haus.“
Sie knieet nieder, breitet behend ihr Tüchlein aus
Und feget mit den Händen, was da sich alles regt,
Zu Haufen in das Tüchlein, das sie zusammenschlägt;

Und eilt mit freudgen Sprüngen, ihr wißt, wie Kinder sind,
Zur Burg hinan und suchet den Vater auf geschwind:
„Ei Vater, lieber Vater, ein Spielzeug wunderschön!
So allerliebstes sah ich noch nie auf unseren Höhn.“

Der Alte saß am tische und trank den kühlen Wein,
Er schaut sie an behaglich, er fragt das Töchterlein:
„Was Zappeliges bringst du in deinem Tuch herbei?
Du hüpfest ja vor Freude; laß sehen, was es sei!“

Sie breite aus das Tüchlein und fängt behutsam an,
Den Bauer aufzustellen, den Pflug und das Gespann.
Wie alles auf dem Tische sie zierlich aufgebaut,
So klatscht sie in die Hände und springt und jubelt laut.

Der Alte wird gar ernsthaft und wiegt sein Haupt und spricht:
„Was hast du angerichtet? Das ist kein Spielzeug nicht!
Wo du es hergenommen, da trag es wieder hin,
Der Bauer ist kein Spielzeug, was kommt dir in den Sinn?

Sollst gleich und ohne Murren erfüllen mein Gebot,
Denn wäre nicht der Bauer, so hättest du kein Brot.
Es sprießt der Stamm der Riesen aus Bauernmark hervor,
Der Bauer ist kein Spielzeug, da sei uns Gott davor!“ –

Burg Niedeck ist im Elsaß der Sage wohlbekannt,
Die Höhe, wo vorzeiten die Burg der Riesen stand.
Sie selbst ist nun verfallen, die Stätte wüst und leer,
Und fragst du nach den Riesen, du findest sie nicht mehr.

Die Schatzgräber

[von Gottfried August Bürger]

Ein Winzer, der am Tode lag,
Rief seine Kinder an und sprach:
„In unserem Weinberg liegt ein Schatz.
Grabt nur danach!“ – „An welchem Platz?“
Schrie alles laut den Vater an.
„Grabt nur!“… Oh weh, da starb der Mann.

Kaum war der Vater dann im Grab,
So grub man, daß den Schatz man hab.
Mit Hacke, Schüpp und Spaten ward
Der Weinberg um und um gescharrt.
Kein Klumpen, der ruhig blieb.
Man warf die Erde gar durchs Sieb
Und zog mit Harken kreuz und quer
Nach jedem Steinchen hin und her.
Allein, man keinen Schatz aufgespürt,
Und jeder hielt sich angeführt.

Doch kaum erschien das nächste Jahr,
So nahm man mit Erstaunen wahr,
Daß jede Rebe dreifach trug.
Da wurden erst die Söhne klug
Und gruben nun jahrein, jahraus
Vom ‚Schatze‘ immer mehr heraus.

Die Gäste der Buche

[von Rudolf Baumbach]

Mietegäste vier im Haus
Hat die alte Buche.
Tief im Keller wohnt die Maus,
Nagt am Hungertuche.

Stolz auf seinen roten Rock
Und gesparten Samen
sitzt ein Protz im ersten Stock;
Eichhorn ist sein Namen.

Weiter oben hat der Specht
Seine Werkstatt liegen,
Hackt und zimmert kunstgerecht,
Dass die Späne fliegen.

Auf dem Wipfel im Geäst
Pfeift ein winzig kleiner
Musikante froh im Nest.
Miete zahlt nicht einer.

Klage um den kleinen Jakob

[von Ernst Moritz Arndt]

Wo ist der kleine Jakob geblieben?
Hatte die Kühe waldein getrieben,
Kam nimmer wieder,
Schwestern und Brüder
Gingen ihn suchen im Wald da draus –
Kleiner Jakob, kleiner Jakob, komm nach Haus!

Wo ist der kleine Jakob gegangen?
Hat ihn ein Unterirdscher gefangen,
Muß unten wohnen,
Trägt goldne Kronen,
Gläserne Schuh, hat ein gläsern Haus.
Kleiner Jakob, kleiner Jakob, komm nach Haus!

Was macht der kleine Jakob da unten?
Streuet als Diener das Estrich mit bunten
Blumen und schenket
Wein ein und denket:
Wärest du wieder zum Walde hinaus!
Kleiner Jakob, kleiner Jakob, komm nach Haus!

So muß der kleine Jakob dort wohnen,
Helfen ihm nichts seine güldenen Kronen,
Schuhe und Kleider,
Weinet sich leider –
Ach! armer Jakob! – die Äuglein aus.
Kleiner Jakob, kleiner Jakob, komm nach Haus!

Das Lügenmärchen

[von Ernst Moritz Arndt]

Ich will euch erzählen und will auch nicht lügen:
Ich sah zwei gebratene Ochsen fliegen,
sie flogen gar ferne-
sie hatten den Rücken gen Himmel gekehrt,
die Füße wohl gegen die Sterne.

Ein Amboss und ein Mühlenstein,
die schwammen bei Köln wohl über den Rhein,
sie schwammen gar leise-
ein Frosch verschlang sie alle beide
zu Pfingsten wohl auf dem Eise.

Es wollten vier einen Hasen fangen,
sie kamen auf Stelzen und Krücken gegangen,
der erste konnte nicht sehen,
der zweite war stumm, der dritte war taub,
der vierte konnte nicht gehen.

Nun denkt sich einer, wie dieses geschah:
Als nun der Blinde den Hasen sah
Auf grüner Wiese grasen,
da rief es der Stumme dem Tauben zu,
und der Lahme erhaschte den Hasen.

Es fuhr ein Schiff auf trockenem Land,
es hatte die Segel gen Wind gespannt
und segelt im vollen Laufen –
da stieß es an einen hohen Berg,
da tät das Schiff ersaufen.

In Straßburg stand ein hoher Turm,
der trotzte Regen, Wind und Sturm
und stand fest über die Maßen.
Den hat der Kuhhirt mit seinem Horn
Eines Morgens umgeblasen.

Ein altes Weib auf dem Rücken lag.
Sein Maul wohl hundert Meter weit auftat,
es ist wahr und nicht erlogen,
drin hat der Storch fünfhundert Jahr
seine Jungen großgezogen.

So will ich hiermit mein Liedlein beschließen,
und sollt es auch die werte Gesellschaft verdrießen,
will trinken und nicht mehr lügen:
Bei mir zu Land sind die Mücken so groß
Als hier die grössesten Ziegen.

 


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