Hausstauballergie bei Kindern


Nie gab es so viele Kinder, die unter Allergien leiden wie heute. Zu den häufigsten Allergien zählt u.a. die Pollen- und Hausstauballergie. Letztere entwickelt sich oft schleichend und es gibt viele Eltern, die keine Ahnung haben, dass ihre Kinder betroffen sind.

Milben
Foto: Gilles San Martin. Flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Wikipedia:

„Als Hausstauballergie bezeichnet man eine Sensibilisierung und allergische Reaktion gegenüber dem Kot von Hausstaubmilben, die Rhinitis, Jucken und allergisches Asthma auslösen können. Durch eine Reihe von Maßnahmen können die Symptome vermieden oder gemildert werden.

Die Symptome der Hausstauballergie (eigentlich Hausstaubmilbenallergie) sind häufig Dauerschnupfen und Niesanfälle, Augenjucken, sowie angeschwollene, tränende Augenschleimhaut, Ohrenjucken, Halsschmerzen, Jucken oder Anschwellen der Nasen- oder Rachenschleimhaut, in einigen Fällen auch asthmatische Reaktionen, wie asthmatischer Husten. Aus einem allergischen Schnupfen kann sich nach Jahren ein Asthma entwickeln. Man spricht dann auch von Etagenwechsel.

Ausgelöst wird diese Reaktion des Immunsystems – es handelt sich um eine allergische Reaktion vom Typ I („Soforttyp“) – nicht durch den Hausstaub direkt, sondern durch den Kot von Hausstaubmilben, die in dem Staub leben. Das hierbei wohl wichtigste Allergen ist das sogenannte P1-Antigen.Die nur unter dem Mikroskop sichtbaren Tierchen – zu nennen sind insbesondere Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae – ernähren sich von Hautschuppen (Dermatophagoides = Hautfresser), von denen jeder Mensch pro Tag ca. 1,5 g verliert.“

Hausstauballergie: Sind meine Kinder betroffen?

Es ist gar nicht so schwer zu bemerken, dass der Körper auf Staub allergisch reagiert. Wenn Ihre Symptome wie eine ständig verstopfte oder laufende Nase, häufige Niesattacken, gerötete und/oder tränende Augen, eine hohe Lichtempfindlichkeit und Atemwegsbeschwerden oder gar Asthma bemerken, dann sollten Sie unbedingt einen Kinderarzt aufsuchen. Oft ist auch das leise Pfeifgeräusch in der Nase ein Zeichen für gereizte und angeschwollene Schleimhäute. Ein Allergietest bringt sofort Klarheit und gibt Anreiz dazu, den Auslöser so gut wie möglich mit einem Staubsauger ohne Beutel aus ihren vier Wänden zu verbannen.

Wenn die Kinder von Hausstauballergie betroffen sind, dann werden die Kinder selbst im eigenen Heim ständig eine verstopfte Nase und Atemprobleme haben. Die kleinen Krabbeltierchen sind überall und verstecken sich trotz umfassender Hygiene in Matratzen, in Polstermöbeln, aber auch in Teppichen und Wohntextilien. Damit die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommt und die Stauballergie das Leben bestimmt, kann so mancher Haushaltstipp helfen und die Plage lindern.

Tipps für Stauballergiker

Die Hausstauballergie ist keinesfalls eine Ausrede um der nicht gern erledigten Hausarbeit entgehen zu können. Vielmehr ist eine Stauballergie ein ernst zu nehmendes Problem, welches besonderer Sorgfalt im Haushalt bedarf. um die Staubentwicklung und daraus resultierende Allergie möglichst gering zu halten ist es ratsam folgende Tipps zu befolgen.

  • Mindestens zweimal die Woche sollten Möbel mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Besonders die Plätze, an denen man viel Zeit verbringt wie die Wohnzimmer-Couch oder das Schlafzimmer.  Zum Staubwischen empfiehlt sich ein feuchtes Tuch aus Mikrofaser, welches den Staub aufnimmt und ihn nicht hoch aufwirbelt.
  • Wenn Sie besonders nachts und morgens unter Ihrer Allergie leiden, dann ist es auch ratsam sich Anti Allergie Bettwäsche zuzulegen. Da Milben in der Matratze sich von abgestorbenen Hautschüppchen ernähren können sie nur bekämpft werden, entzieht man ihnen die Nahrung als Lebenselixier. Mit einem milbendichten Bezug für Matratzen kann man für einen erholsamen Schlaf sorgen und wird fortan kein Problem mehr mit der Hausstauballergie und ihren auslösenden Faktoren im Schlaf haben.
  • Auch das Waschen der Bettdecken im vierwöchigen Abstand bei 60 Grad kann helfen, der Stauballergie Herr zu werden und die Nacht in Ruhe zu verbringen. Schon nach kurzer Zeit wird sich eine enorme Besserung einstellen und sich beweisen, dass mit kleinen Hilfsmitteln den allergieauslösenden Milben die Kraft entzogen wird und sich der Körper im Schlaf besser erholen kann.

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