Insektenstiche und Kinder: Wie vorbeugen und wann behandeln?


Insektenschutz

Insektenstiche gehören vor allem in der warmen Jahreszeit häufig zu unserem Alltag. Dabei sind viele der Stiche für Erwachsene vor allem lästig und nur selten gefährlich. Kinder mit ihrer empfindlichen Haut sollten nach Möglichkeit gut geschützt werden. Dabei gilt es natürlich zu wissen, welche Insekten überhaupt gefährlich werden können und worauf Sie bei einem Insektenstich achten sollten.

Verschiedene Insekten und verschiedene Gefahren

Grundsätzlich gilt es die verschiedenen Insekten erst einmal zu unterscheiden. Es gibt zum einen die Insekten, welche es vor allem auf unser Blut abgesehen haben und sich von uns ernähren. Das sind in unseren Breitengraden:

– Mücken
– Bremsen

Hinzu kommen weitere Insekten, welche stechen können, dies aber nur aus Gründen der Selbstverteidigung tun. Darunter zählen unter anderem:

– Wespen
– Bienen
– Hornissen
– Hummeln

Wie gefährlich sind die Stiche für Kinder überhaupt?

Insektenschutz

Grundsätzlich ist kein Insektenstich für Kinder gefährlich, sofern sich dieser nicht entzündet und keine Allergie vorliegt. Dennoch sind die Stiche weder angenehm noch schmerzfrei. In der Regel können die Insektenstiche sogar ziemlich stark schmerzen oder starken Juckreiz und Rötungen hervorrufen.

Was passiert, wenn eine Allergie gegen Insektengift vorliegt?

Nicht immer ist eine Allergie gegen das Insektengift bei Kindern bereits bekannt. Aus diesem Grund sollten Eltern immer aufmerksam sein, wenn das eigene Kind von einem Insekt gestochen wird. Achten Sie direkt nach dem Stich und bis zu eine Stunde nach diesem Zeitpunkt auf folgende Auffälligkeiten:

– Eine sehr starke Schwellung des Stichs
– Kurzatmigkeit oder Atemnot
– Übelkeit
– Schwindel
– Allergische Hautreaktionen an anderen Körperteilen

Treten solche Anzeichen auf, sollten Sie immer sofort den Notarzt rufen. Denn in diesen Fällen müssen Kinder sofort und umfassend ärztlich versorgt werden. Ist Ihnen bekannt, dass Ihr Kind unter einer Insektengiftallergie leidet, sollten Sie zudem immer ein entsprechendes Notfallset bereithalten. Diese Notfallsets enthalten:

– Antihistamin
– Kortison
– Adrenalin

Ein Insektenstich ohne Allergie: So gehen Sie richtig vor

Schauen Sie in jedem Fall sofort nach, ob sich noch ein Stachel in der Einstichstelle befindet. Oftmals lässt sich die Art des Tieres nicht mehr genau identifizieren. Steckt noch ein Stachel in der Haut, handelt es sich in der Regel um einen Bienenstich. Sie können nun die Stelle entweder mit einem Stichheiler mit Wärme oder auch mit Kälte behandeln. Beide Varianten sorgen für eine geringere Schwellung und zudem für einen schneller abklingenden Schmerz. Auch passendes Kühl-Gel kann hier schnelle Linderung verschaffen.

Stiche im Mund-Rachenraum

Egal welches Insekt einen solchen Stich verursacht hat, in diesen Fällen sollten Sie immer sofort reagieren. Rufen Sie den Notarzt und sorgen Sie für eine schnelle und umfassende Kühlung des gesamten Bereichs. Besonders Kinder sind hier stark gefährdet, da die Schwellung sehr schnell die Atemwege blockieren kann. Lassen Sie das Kind Eiswürfel oder Eis lutschen und kühlen Sie die Stelle auch von außen umfassend.

Entzündete Insektenstiche: Was nun?

Jeder Insektenstich kann sich entzünden. Vor allem wenn Kinder an den juckenden Stichen kratzen, kommt es schnell zu einer Entzündung. Auch in diesen Fällen sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen, da jede Entzündung gefährlich werden kann. Nicht behandelt kann eine solche Entzündung sogar zu einer Blutvergiftung führen und somit lebensbedrohlich sein.

Wie vor Insektenstichen schützen?

dachfenster-insektenstop
©https://www.insektenstop.net/

Sie können Ihr Kind nicht immer und überall vor Insektenstichen beschützen. Vor allem in der freien Natur hilft häufig nur ein vorsichtiger Umgang mit den verschiedenen Insekten. In den eigenen vier Wänden gibt es deutlich mehr Möglichkeiten. Durch Fliegengitter an den Fenstern und Türen können Sie schon einmal das Risiko in den Innenräumen deutlich minimieren. Auch ein Moskitovorhang rund um das Bett kann wahre Wunder wirken. So kann Ihr Kind in der Nacht von Mücken und anderen Insekten unbehelligt schlafen und sich richtig erholen. Die Eingewöhnung geht schnell von der Hand und das Kind kann ohne Mückenstiche seinen erholsamen Schlaf genießen.


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