Naturheilkunde in der Schwangerschaft


Schwangerschaft

Schon seit Jahren hat sich die Naturheilkunde in unserem Leben etabliert. Gerade in der Schwangerschaft ist sie eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin. So können Aromatherapie und ätherische Öle helfen, wenn die Frauen unter Schwangerschaftsbeschwerden leiden. Aber auch die hormonelle Umstellung und die Auswirkungen der Schwangerschaft auf die Psyche und auf den Körper lassen sich durch den gezielten Einsatz der Naturheilkunde beeinflussen. Vorher gilt es in jedem Fall, einen Facharzt wie zum Beispiel einen Gynäkologen zu konsultieren.

Anforderungen an die Ärzte und die Schulmedizin

Begleitende therapeutische Ansätze und Behandlungen sollten immer nur in Absprache mit dem Arzt vorgenommen werden, um kein unnötiges Risiko für die eigene Gesundheit und die des ungeborenen Fötus einzugehen.

Eine der heutigen Herausforderungen der Krankenhäuser ist es, fähige Oberärzte zu finden, um die freien Positionen zu besetzen. Ob als Chefarzt in der Gynäkologie oder als Oberarzt und Assistenzarzt in der Gynäkologie: Nahezu alle Fachbereiche leiden unter einem chronischen Mangel. Die Anforderungen an den Oberarzt sind eine spezielle Ausbildung und Erfahrung in dem eigenen Fachbereich. So fehlt leider vielen Krankenhäuser schlichtweg der Nachwuchs.

Unterstützung der Schwangerschaft durch Aromatherapie

Eines der größten Geschenke, dass die Natur einer Frau machen kann ist die Schwangerschaft. Deshalb interessieren sich immer mehr Schwangere, für einen ganzheitlichen Ansatz und eine Begleitbehandlung, die bei den häufigsten Schwangerschaftsproblemen weiterhilft. Beispielsweise bieten sich durch Anwendung in der Aromatherapie zusätzliche Optionen, um die Auswirkungen auf den Körper und die hormonelle Umstellung gesundheitlich und ganzheitlich zu begleiten.

Viele Frauen erkennen die Schwangerschaft, noch bevor sie eine ärztliche Bestätigung dafür erhalten. Zu den häufigsten Symptomen gehören Erbrechen und Übelkeit. Hier empfehlen Experten der Aromatherapie zum Beispiel ätherische Öle, wie Pfefferminze und Zitrone. Selbst ohne die Einnahme von Medikamenten können die frischen Düfte dieser Öle in einigen Fällen das Gefühl des Unwohlseins lindern. Von daher ist es empfehlenswert, ein Fläschchen Pfefferminz- oder Zitronenöl immer zur Hand zu haben, um im Bedarfsfall daran zu schnuppern. Im Prinzip kann sich der Körper auch bei der Aromatherapie in vielen Fällen selbst vertrauen, denn was gut riecht, ist zumeist auch wohltuend für Körper und Geist.

Natürliche Hilfe gegen Schwangerschaftsbeschwerden und Müdigkeit

Eine weitere häufige Auswirkung der Schwangerschaft ist die andauernde Müdigkeit. Auch hier spielt das Pfefferminzöl seine wohltuende, erfrischende und vitalisierende Wirkung aus. Darüber hinaus empfehlen Therapeuten wechselwarme Duschen, um den Organismus und den Blutdruck auf Trab zu bringen. Das Neroliöl besteht aus Mandarine und soll aufkommende Ängste und Sorgen beruhigen, während das Rosenöl einen unmittelbaren Effekt auf die Emotionen haben soll. Glaubt man den Aromatherapeuten soll es ausreichen. ein paar Tropfen auf ein Papiertaschentuch zu geben und daran zu riechen. Wenn mehrere Öle gleichzeitig zur Verwendung kommen sollte jeweils nur ein Tropfen ausreichen.

In der Schwangerschaft kommt es auch darauf an, auf sein eigenes Bauchgefühl und den Körper zu hören. Wer des nachts gar nicht zur Ruhe kommt und über unerledigte Dinge und Sorgen nachdenkt, kann zum Beispiel durch Vanille, Neroli und Lavendel für Entspannung sorgen. Nicht zuletzt die Hormonumstellung begünstigt einen rasanten Wechsel von Begeisterung, Freude und Angst. Das ist vollkommen normal, Schwangere sollten dem eigenen Körper die Möglichkeit geben, sich in Ruhe auf die Schwangerschaft und die anstehenden Herausforderungen umzustellen.

Zu den besonderen Herausforderungen kommt es an heißen Tagen im Sommer, denn hier leiden viele Schwangere unter Krampfadern, schweren Beinen und unangenehmen Besenreisern. In diesem Fall kann eine Quarkpackung aus Zypresse, Wachholder, Scharfgarbe, Lemongrasöl sowie Mandelöl wohltuend wirken. Steigen die Beschwerden, lassen sich die Öle einfach in Quark einrühren und direkt auf die Haut der Beine auftragen. Für eine nachhaltige unter tägliche Morgenroutine und Venenentlastung lässt sich diese Ölmischung pur auf die Haut einmassieren.

100 % naturreine Öle als Präventivbehandlung

Es geht in der Schwangerschaft vor allen Dingen um eine wirkungsvolle Präventivbehandlung und wiederkehrende Rituale für die Körper- und die Hautpflege. Das ist insbesondere wichtig, wenn die Schwangeren spätere Dehnungsstreifen vermeiden oder lindern wollen. Es sollte aber keine Frau mit den Düften übertreiben. Wer hätte geahnt, dass Ungeborene die Gerüche im Umfeld der Mutter schon wahrnehmen können und direkt nach der Geburt die Mutter an ihrem natürlichen Duft erkennen?

Eine sanfte und natürliche Pflege von Mutter und Kind unterstützen Biopflegeöle und natürliche ätherische Öle. Sie sollen auch gegen eine potentielle Überfrachtung mit synthetischen Düften helfen. Ein Kind erkennt seine Mutter beim Stillen an ihrem natürlichen Duft. Naturreine Öle haben einen sehr geringen Eigenduft und sind von daher eine gute Wahl. Beispielsweise ist das natürliche Calendulaöl geeignet für die Pflege von Babys, Neugeborenen und kleinen Kindern, vorausgesetzt es geht auf biologischen Anbau zurück. Es soll die Widerstandskraft der Haut unterstützen und wie eine schützende Hülle die Babys vor den äußeren Umwelteinflüssen bewahren. Beim Kauf der Natur-Öle sollten die Mütter auf hochwertige Pflanzenöle zurückgreifen, die in einer schonenden Kaltpressung entstanden sind und eine möglichst hohen Anteil an Vitalstoffen und Wirkstoffen beinhalten.


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