Mit Kind und Kegel durch die kalte Jahreszeit


Die Tage sind kurz und kalt und wegen Corona sind die meisten Einrichtungen geschlossen. In dieser Situation wird deutlich, wie sehr wir unser Leben von den äußeren Dingen abhängig gemacht haben. Was fangen wir mit uns selbst oder unseren Kindern an, wenn Kino, Indoorspielplatz, Schwimmbäder, Freizeiteinrichtungen und Sportvereine nicht mehr zur Verfügung stehen?

Sicherheit schenken

An sonnigen Wintertagen sollten PC und Playstation unbedingt aus bleiben und frische Luft getankt werden. Die Coronazeit geht an niemandem spurlos vorbei, deshalb sind gemeinsame Unternehmungen jetzt wichtiger denn je. Viele Erwachsene stehen unter wachsendem Stress, wenn es um Beruf und Einkommen geht. Existenzängste sind an der Tagesordnung und Kinder spüren die Ausstrahlung von Ängsten.

Es ist nicht einfach, in dieser Situation abzuschalten und inneren Frieden zu finden. Kinder brauchen jedoch das Gefühl, dass alles wieder gut wird und keine Gefahr besteht. Ein Part des Elterndaseins besteht darin, Kinder zu lehren, dass jede Schwierigkeit die Lösung in sich selbst trägt. Der Nachwuchs beobachtet uns und imitiert, wie wir uns in bestimmten Situationen verhalten. Ob wir den Kopf in den Sand stecken und in Depressionen verfallen oder uns von den äußeren Umständen nicht unterkriegen lassen und davon ausgehen, dass alles wieder besser wird.

Das Familienleben steht im Vordergrund

Gehen wir gedanklich um ein Jahrhundert zurück und erinnern uns, dass es zu dieser Zeit keine der heutigen Freizeitaktivitäten gab. Trotzdem haben die Menschen „überlebt“. Es gab andere Prioritäten. Menschen verbrachten Zeit miteinander. Heute werden Dinge genutzt. Corona ist neben aller Negativität und Einschränkung interessanterweise eine Zeit, in der sich der Mensch rückbesinnen kann. Was passiert, wenn man mit sich alleine oder nur mit der Familie auskommen muss?

So schön sämtliche Freizeitangebote auch sind – fallen diese weg, sind wir auf uns selbst gestellt. Kinder können dann nicht mehr „abgegeben“ werden und viele Eltern wissen im ersten Moment nicht, was sie mit ihrem Nachwuchs anfangen sollen. Um Energie und Stress abzubauen, sollten tägliche Spaziergänge zur Routine werden. Mit kleineren Kindern können Enten und Schwäne gefüttert werden. Wenn dazu eine kurze Autofahrt notwendig ist, um das nächste Gewässer zu erreichen, hat das Unternehmen schon einen kleinen Ausflugscharakter.

Raus in die nahe Umgebung

Wer in waldreicher Nähe wohnt, kann mit seinen Kindern unterschiedliche Waldwege ablaufen. Während der Wanderung können die Kinder den Streckenverlauf skizzieren (wann kommt eine Kurve, wo gabelt sich der Weg, wo steht ein Hochstand…) und anschließend eine persönliche Wanderkarte zeichnen. Für den Weihnachtsschmuck lassen sich Äste und Zapfen sammeln und wer in der Stadt wohnt, kann mit seinen Kindern in den Wald fahren und dort Meisenringe anhängen.

An den Wochenenden lässt sich über die Mittagszeit eine kleine Schnitzeljagd veranstalten. Wer alleinerziehend ist und nicht alleine im Wald unterwegs sein möchte, sollte sich andere Mütter und Väter mit Kindern suchen. Lassen sich diese nicht im Freundeskreis finden, lohnt ein Blick ins Internet. Es gibt viele Internetseiten, auf denen Eltern Gleichgesinnte zum Austausch, zur Bildung von Krabbelgruppen oder für den regelmäßigen Kontakt suchen.

Wanderungen richtig planen

Wanderungen als Tagestouren sind im Winter (zumindest mit kleineren Kindern) nicht angesagt, zumal die gastronomische Verpflegung für unterwegs derzeit ausfällt. Deshalb sollten Wanderungen nur kurz und darauf ausgelegt sein, dass Kinder ihre angestauten Energien loswerden können. Wichtig für den Ausflug:

  • Verpflegung
  • heiße Getränke
  • das Lieblingskuscheltier muss auch mit
  • Socken zum Wechseln bei feuchtem Wetter

Auf vielen Internetseiten lassen sich noch mehr konkrete Tipps für Wanderungen mit Kindern finden. Beispielsweise was bei Klammwanderungen beachtet werden sollte oder wie sich Unternehmungen mit Kinderwagen einfacher gestalten lassen.

Kurze Wanderungen an der frischen Luft bringen das Kreislaufsystem in Trab und sorgen aufgrund guter Durchblutung für die Entschlackung der Körperzellen. Wanderungen um einen See sind auch für Kinder sehr interessant. Dort können sie Spuren der Tiere sehen, Wasservögel beobachten oder durch das Dickicht toben. Bei größeren Wanderstrecken mit Kindern ist es angebracht, sich nach einer bestimmten Wegstrecke abholen zu lassen. Sind die Kinder müde und frieren sie bei winterlichen Temperaturen, ist eine Wanderung kein Vergnügen mehr. Deshalb lieber von Anfang an einen Abholservice auf halber Strecke vereinbaren, um ein wirklich schönes Erlebnis zu haben.

Neue Freunde finden

Auch als Erwachsene sind wir mit Defiziten konfrontiert. Wer regelmäßiges Training gewohnt ist, muss sich nach Alternativen umsehen, um Energie abzubauen und die Muskeln zu stärken. Das Internet bietet auch in diesem Fall Hilfestellung. In den letzten Monaten sind viele Seiten entstanden, damit Menschen auch im Sportbereich zueinander finden. Wer einen Partner oder eine Partnerin für gemeinsamen und sportliche Aktivitäten sucht, findet auf diesen Seiten Gleichgesinnte. Dadurch können auch Freundschaften entstehen, die die Coronazeit überdauern, denn nichts ist zurzeit wichtiger als menschlicher Zusammenhalt.

Mit Familienzeiten sicher durch Corona

Neben den Spaziergängen in freier Natur lassen sich kleine und auch große Kinder wunderbar in der Küche beschäftigen. In der Vorweihnachtszeit kann das gemeinsame Plätzchenbacken gar nicht oft genug stattfinden. Dabei freut sich der Nachwuchs nicht nur auf die süßen Leckereien, sondern auch auf die wunderschöne Familienzeit.


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