So surfen Kinder sicher im Netz – was Eltern beachten sollten


Kinder und Internet

Das Internet gehört heutzutage zum Alltag dazu. Egal ob beruflich oder privat, die Digitalisierung bereichert unser Leben, birgt im Gegenzug jedoch auch Risiken. Risiken, die Erwachsene oftmals einschätzen können, unsere Kinder hingegen nicht. Aus diesem Grund ist die Medienerziehung ein wichtiges Thema. Eltern sollten Regeln aufstellen und ihre Kinder auf die digitale Welt vorbereiten.

Im Alltag sind Computer, Smartphones und die Nutzung des Internets nicht mehr wegzudenken. Sie unterstützen uns, informieren uns über aktuelle Geschehnisse in der Welt, vernetzen einander. Doch ist es förderlich, wenn ich mein Kind so früh wie möglich mit diesen Medien in Kontakt bringe? Oder schade ich dem Kind hierdurch? Über diese Frage ist sich die Wissenschaft noch uneinig. Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber, wie die Kinder die Medien nutzen.

Was sagt die Wissenschaft?

An der Universität Hamburg befasst sich das Hans-Bredow-Institut mit der Medienforschung. Sie fanden heraus, dass die Nutzung der Medien stark vom Alter abhängt. Jüngere Kinder nutzen das Internet zunächst für Spiele oder Filme. Hierfür wird ihnen oftmals das Gerät der Eltern zur Verfügung gestellt. Mit dem Übergang auf die weiterführende Schule erhalten die meisten Kinder ihr erstes Smartphone. Das Internet wird fortan oftmals für die sozialen Netzwerke genutzt und die Kontrolle der Eltern wird immer geringer. Wie Eltern dennoch die Kontrolle über die Nutzung des Internets durch ihre Kinder behalten können und welche Tipps wirken, lässt sich auf elternwissen.com auch nachlesen.

Die Gefahren

Das Netz birgt viele Gefahren. Gefahren, die oftmals für Kinder, aufgrund von fehlender Erfahrung, weitreichende Folgen haben können. Für Kinder sind vor allem Themen wie Cybermobbing, Gewalt, Pornographie oder Extremismus gefährlich.

Den richtigen Weg finden

Für Sie als Eltern ist es wichtig, den Kindern den richtigen Umgang mit dem Netz zu erklären. Eine große Rolle spielt hierbei das Thema Datenschutz. Weisen Sie auf den sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten hin. Sensibilisieren Sie Ihre Kinder für dieses Thema und zeigen Sie auf, welche Konsequenzen aus einem unsachgemäßen Umgang resultieren können. Das Netz vergisst nicht!

Führen Sie Ihre Kinder daher früh an das Internet heran und vereinbaren Sie Regeln für die regelmäßige Nutzung. Mit der elterlichen Begleitung können Ihre Kinder bereits im Vorschulalter Lernspiele im Netz absolvieren. Sobald Ihre Kinder Lesen können und damit auch ein Leseverständnis errungen haben, können Ihre Kinder eigenständiger das Netz erkunden. Wichtig sind spätestens zu diesem Zeitpunkt „Netzregeln“, die vorgeben, wie lange Ihr Kind auf welchen Seiten surfen darf.

Zudem ist es wichtig, dass Sie Interesse an der Internetnutzung Ihrer Kinder zeigen. Wenn Ihre Kinder sich zu Hause Besuch einladen, erkundigen Sie sich sicherlich auch vorher, wer denn genau kommt. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, mit welchen Freunden sie schreiben, in welchen WhatsApp Gruppen sie sind und was dort besprochen wird. Ihr Interesse zeigt den Kindern, dass sie nicht ganz unbeobachtet sind und sensibilisiert für die Aktivitäten im Netz.

Regeln statt Verbote

Das Thema der Medienerziehung trägt eine große Bedeutung für unsere Kinder. Unser Alltag wird immer digitaler, das Internet ist in unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Aus diesem Grund sollten Sie Ihrem Kind den Umgang mit dem Internet nicht verbieten. Führen Sie Ihr Kind stattdessen früh an die Mediennutzung heran, stellen Sie Regeln auf und vertrauen Sie einander!

 


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